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Handwerk mit Tradition - Alfdorfer Töpfereien

 Töpferei in Alfdorf |
In der Eiszeit wurde nördlich von Alfdorf Lössstaub abgelagert. In den
folgenden Jahrmillionen entwickelte sich daraus der "Alfdorfer Ton", die
Grundlage für die Alfdorfer Töpfereien. In der Blütezeit lieferte eine Alfdorfer
Töpferei als "Königlicher Hoflieferant" Tonwaren an den königlichen Hof nach
Stuttgart. Auch heute noch wird das alte Handwerk in traditioneller Form
betrieben. Beeindruckend ist ein Besuch oder eine Führung durch eine Töpferei,
um zu sehen wie aus einem Stück Ton auf der Töpferscheibe ein wunderschönes
Gefäß wird, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis die Keramik in einem
der kleinen Verkaufsräume auf eine Kundin oder einen Kunden warten kann. In der
Breitestraße finden Sie zwei Töpfereien, die gern auch individuelle Teile
anfertigen, so dass kein Wunsch unerfüllt bleiben muss.
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Limes

 Limes beim Haghof |
In der Römerzeit bildete der Limes eine bedeutende Grenze mit Erdwall, Graben und
Palisadenzaun. Zahlreiche Orts- und Flurbezeichnungen (z. B. Pfahlbronn,
Pfahlwasen u.s.w.) erinnern an die römische Vorherrschaft in diesem Gebiet. Beim
Haghof ist das Südende eines ca. 81 km langen Teilstücks, das über Berg und
Tal in gerader Linie verläuft. Entlang des Limes kann der Wanderer auf dem vom
Rems-Murr-Kreis geschaffenen Limeswanderweg den Spuren der Römer folgen.
Zur Übersichtskarte der "Deutschen Limeskommission" (externer Link).
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Mühlen

 Meuschenmühle |
26 Mahl- und Sägemühlen standen einst im Bereich des Welzheimer Waldes. Noch
heute prägen sie das Landschafts- und Kulturbild dieses Raumes und sind in ihrer
Vielzahl einzigartig in Baden-Württemberg. Seit 1972 gibt es vermehrt
Bestrebungen das Erbe der Vergangenheit zu bewahren, viele Mühlräder wurden
inzwischen erneuert. Die Mühlen können über einen Rundwanderweg
erwandert werden und bieten für Liebhaber der alten Mühlentechnik, aber
auch für Erholungssuchende und Naturfreunde ein lohendes Ziel. Am
Mühlentag (Pfingstmontag) und am Tag des Schwäbischen Waldes (3. Sonntag im
September) gibt es besondere Angebote (Besichtigungen, Führungen, Schausägen,
...).
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Naturschutzgebiete

 Feuchtwiese bei der Klarahütte |
Weite Teile der Gemeinde Alfdorf sind Landschaftsschutzgebiete, es gibt eine Vielzahl kleinerer Naturschutzgebiete sog. Naturdenkmale und Einzelobjekte, wie alte,
das Landschaftsbild prägende Bäume. In den Feuchtwiesen wachsen selten gewordene
Pflanzen wie das Knabenkraut, Wollgras, Trollblumen und vieles mehr. Gern dürfen
diese geschützten Pflanzen betrachtet werden. Um sie zu erhalten müssen jedoch
alle Schutzbestimmungen beachtet werden.
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Oberes Schloß mit Park

 Oberes Schloß |
In Alfdorf gibt es zwei Schlösser. Das Alte, besser Unteres Schloß
genannt, wurde um 1550 am Rande des Schweizertals erbaut. Es ist im Privatbesitz
der Herren vom
Holtz. Das Neue, das sogenannte Obere Schloß, wurde 1602 erbaut und ist seit
1986 Sitz der Gemeindeverwaltung. Der dazugehörige Park, im Volksmund
Schloßgarten genannt, bildet mit der Stephanuskirche, Torbogen, Pfarrhaus und
Dorflinde einen zentralen Ortsmittelpunkt.
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Seen

 Eisenbachsee |
In den 50er und 60er Jahren erbaute der Wasserverband Kocher-Lein auf dem
Gebiet der Gemeinde Alfdorf vier Seen. Sie dienen in erster Linie dem
Hochwasserschutz im Lein- und Kochertal und werden als Bereicherung des
Freizeitangebots genutzt. Hier finden Sie einen Camping- und Zeltplatz mit Bademöglichkeit. Die Angler kommen hier auf ihre Kosten, jährlich
finden Feste und Veranstaltungen statt. In den vorgelagerten
Sedimentablagerungszonen finden zahlreiche Vögel Nist-, Futter- und Rastplätze.
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Stephanuskirche

 Außenansicht |
Wenn man Alfdorf von Lorch her kommend anfährt, hat man kurz nach dem
Örtchen Bruck eine schöne Sicht über das Mühlebachtal hinweg auf Alfdorf. Der
Blick wird dabei unwillkürlich vom weithin leuchtenden gelben Turm der evangelischen
Stephanuskirche mit dem für unsere Gegend eher seltenen "Zwiebeldach"
angezogen. Wenn man sich nun diese Kirche näher anschauen möchte, wird man
feststellen, dass das stattliche barocke Bauwerk wohl eine der schönsten
Dorfkirchen in der näheren Umgebung ist. Sie sind herzlich eingeladen, bei Ihrem
Besuch in Alfdorf in der Stephanuskirche zu verweilen. Weitere Informationen
können einem Kirchenführer entnommen werden, der beim Evangelischen Pfarramt,
Tel.: 0 71 72/93 90 93, erhältlich ist.
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Wildgehege

 Damwildgehege in der Alfdorfer Halde |
Drei Gehege für Damwild laden zum Beobachten ein. Ein weitläufiges Gehege
ist in der Alfdorfer Halde: Ausgangspunkt Gasthof zum Hirsch
(Parkmöglichkeit bei der Kirche / Dorflinde), Untere Schloßstraße -
Haldeweg, Richtung Kläranlage. In der Bürleshalde, Ausgangspunkt: Alfdorf
Richtung Haselbach, kurz nach dem Ortsende Parkmöglichkeit,
Wanderweg nach Haselbach - Schwäbisch Gmünd (Markierung rotes Kreuz auf
weißem Grund). Am Waldrand ist eine Informationstafel. Ein weiteres
Wildgehege ist im Ortsteil Schotthof. Nähere Informationen finden Sie unter
www.neumaier-hofladen.de.
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