Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 
Wir schauen auf ein bewegtes Jahr mit vielen schönen Erlebnissen, aber auch auf manche traurige Ereignisse zurück.

Viele tolle Veranstaltungen fanden dieses Jahr wieder statt. Mit den rund 80 Vereinen, Kirchen und Hilfsorganisationen bietet Alfdorf ein sehr großes und breites Spektrum an Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung und für soziale Begegnungen. Herzlichen Dank an alle Ehrenamtlichen, die dies ermöglichen! Einige Vereine durften tolle sportliche Erfolge feiern! Dazu gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche allen weiterhin viel Erfolg und Freude!

Dem Gemeinderat, der Lehrerschaft unserer Schulen, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde danke ich für ihr Engagement, ihre hervorragende und zuverlässige Arbeit, sowie das stets gute Miteinander zum Wohle von Alfdorf.

Nachdem im Vorjahr Wolf-Dieter Klink zum Ehrenbürger der Gemeinde Alfdorf ernannt wurde, hatten wir im Februar 2023 die Gelegenheit dies mit Herrn Klink, seiner Familie und dem Gemeinderat gebührend zu feiern. Alfdorf hat Wolf-Dieter Klink sehr viel zu verdanken. Er machte aus der damaligen Firma Repa, später TRW und heute ZF, ein sehr bedeutendes und erfolgreiches Unternehmen. Aktuell stehen Umstrukturierungen und die Suche nach einem Investor an. Vertrauensvolle und enge Gespräche mit der Unternehmensführung haben bestätigt, dass der Standort sicher ist und Alfdorf auch weiterhin eine führende Rolle in der passiven Sicherheitstechnik einnehmen soll.   

Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus in Pfahlbronn sind in Kürze abgeschlossen. Ich freue mich, dass wir damit sehr gute Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Freiwillige Feuerwehr in Pfahlbronn schaffen konnten. Herzlichen Dank an die Feuerwehrkameraden für die Begleitung und Unterstützung während der Umbauphase! 

Die Bürgerenergie Schwäbischer Wald e.G. hat sich auf den Weg gemacht, um vor Ort mit erneuerbaren Energien nicht nur klimafreundlichen Strom zu erzeugen, sondern auch einen möglichst hohen Anteil der Wertschöpfung in Alfdorf zu halten! Ich danke allen, die daran tatkräftig mitwirken! 

Der Breitbandausbau in den unterversorgten Bereichen wurde endlich gestartet. Auch wenn dies auf den ersten Blick noch nicht wahrgenommen wird, so hat sich in der Vorbereitung zur technischen Umsetzung enorm viel getan. 

Mit dem Gemeindeentwicklungskonzept „Alfdorf 2040“ haben wir uns zusammen auf den Weg gemacht, um die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürger, die an der Bürgerbefragung mitgewirkt haben. Das Ergebnis zeigt, dass der Wohlfühlfaktor und die Lebensqualität in Alfdorf sehr hoch ist. Bei der Frage nach dem Ereignis, welches Sie am meisten mit Alfdorf verbinden, wurde mit großem Abstand das Straßenfest „Alfdorf feiert“ genannt. Ich freue mich, dass wir dank dem großen Engagement vieler Akteure in Alfdorf ein so tolles Straßenfest mit hoher Qualität bewerkstelligen können.

Der Alfdorfer Hüttentreff, welcher dieses Jahr zum ersten Mal stattfand, fand sehr großen Anklang. Es freut mich sehr wie gut der Hüttentreff in Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg angenommen wurde. Nächstes Jahr wird er fortgesetzt und ausgedehnt.

Im Juli wurde unser neuer REWE-Markt eröffnet. Somit sind wir mit dem Vollsortimenter in Alfdorf und dem neuen Penny Discountermarkt in Pfahlbronn bestens und modern aufgestellt. Ich bin froh, dass wir nach intensiven Verhandlungen mit den Verantwortlichen zu diesem sehr guten Ergebnis gekommen sind.

Wir haben aber auch Vorsorge getroffen, um für mögliche Krisenlagen gut vorbereitet zu sein. In einem Krisenteam, bestehend aus Verwaltung, Bauhof, Feuerwehr und DRK wurden strategische und organisatorische Vorbereitungen getroffen, in der Hoffnung, dass wir diese nie benötigen werden.

Im zurückliegenden Jahr haben wir wieder vieles gemeinsam erreicht und bewegt, einige Herausforderungen werden wir auch im kommenden Jahr zu bewältigen haben. Auf die wirtschaftliche Situation im Allgemeinen und bei der Gemeinde im Besonderen gilt es ein wachsames Auge zu werfen. Wir müssen mit einem realistischen Blick prüfen, wo wir in den nächsten Jahren investieren wollen und was im Augenblick einfach nicht leistbar ist. Ebenso gilt es auch die Einnahmenseite genau zu betrachten und zu hinterfragen, wo und wie Luft nach oben ist.

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger treibt auch die Versorgungssituation mit Hausärzten um. Wir stehen mit unseren Ärzten in engem Kontakt und die Gemeinde unterstützt bei der Suche nach Verstärkung für Alfdorf. Wir hoffen, dass wir gemeinsam junge Ärzte für Alfdorf gewinnen können!

Leider dauert der Angriffskrieg auf die Ukraine immer noch an und die feigen und menschenverachtenden terroristischen Angriffe auf Israel machen uns alle sprachlos. Sehr dankbar bin ich für die ehrenamtliche Unterstützung für unsere Flüchtlinge. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder eine größere Zahl Geflüchteter in Alfdorf aufnehmen müssen. Ich bitte Sie hierfür weiter um Ihre Mithilfe!   

Leider mussten wir auch im zurückliegenden Jahr von lieben Menschen für immer Abschied nehmen. Allen Familienangehörigen und Trauernden wünsche ich viel Kraft, um den schmerzlichen Verlust zu tragen. 

An den nun bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen feiern alle Christen die Menschwerdung Gottes. Es ist kein Ritual, sondern ein ernster Glaube, der an Weihnachten mit der Geburt Jesu beginnt und schließlich an Ostern in die Auferstehungshoffnung mündet. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erholsame, besinnliche und gesegnete Weihnachten!

Für das bevorstehende Jahr 2024 wünsche ich Ihnen viel Freude, viel Schaffenskraft, Zufriedenheit, die nötige Gelassenheit und Gottes Segen!

 
Ihr Bürgermeister Ronald Krötz

In Alfdorf immer wieder ein Thema: Eine Wohnung steht leer und wird nicht vermietet, obwohl dringend Wohnraum benötigt wird. Durch steigende Immobilienpreise und Mietpreise besteht zunehmend Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen in der Gemeinde Alfdorf.  Diese Prämie soll nun Anreize schaffen.

Wiedervermietungsprämie: Was bedeutet das?

Wer sich als Haus- oder Wohnungsbesitzer dazu entscheidet, eine seit längerer Zeit leerstehende Wohnung in Alfdorf und den dazugehörigen Teilorten wieder neu zu vermieten, kann dafür von der Gemeinde Alfdorf eine einmalige Prämie von zwei Nettokaltmieten (maximal 2.000,00 €) bekommen.

Voraussetzungen dafür sind, dass die Wohnung nachweislich mindestens sechs Monate leer stand, es nun einen gültigen Mietvertrag gibt, der unbefristet oder für mindestens ein Jahr gilt und der nicht älter als zwölf Wochen ist.

Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2026 befristet.

Wir rufen daher alle Haus- und Wohnungsbesitzer auf, leerstehende Wohnungen wieder zu vermieten. Ansprechpartnerin im Rathaus bezüglich der Auszahlung der Prämie und offener Fragen zur Wiedervermietungsprämie ist:

Jana Börroth
Fachbereich Finanzen
Tel. 07172/309-41
Fax 07172/309-75
Mail boerroth[a]alfdorf.de

Für den Antrag wird benötigt:

  • Antragsformular mit den ausgefüllten Punkten 2.3 und 2.4 (siehe unten)
  • Nachweis über alte und neue Mietverträge, aus denen die Dauer des Leerstandes, die Länge des neuen Mietvertrages sowie die Nettomiete hervor gehen
  • Unterschriebene Information zum Datenschutz (siehe unten)
  • Ihre Kontaktdaten für Rückfragen

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Benefizkalender mit Alfdorfer Motiven für einen guten Zweck! Nachdem 2022 in Not geratene Familien unterstützt wurden, der Kalender 2023 der Evangelischen Kirchengemeinde zur Sanierung des Zwiebelturms der Stephanuskirche zugutekam, wird mit dem Benefizkalender 2024 die Jugendfeuerwehr Alfdorf unterstützt.

Mit ihren drei Feuerwehrabteilungen Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg hat die Gemeinde Alfdorf an jedem Standort auch einen starken Nachwuchs mit insgesamt 91 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Im kreisweiten Vergleich steht somit die Jugendfeuerwehr aus der Gemeinde Alfdorf auf einem herausragenden dritten Platz, vor vielen einwohnerstärkeren Städten und Gemeinden. Dafür sind die Feuerwehrkameraden um Kommandant Marcel Stegmaier und Jugendwart Thomas Schurr, sowie Bürgermeister Ronald Krötz sehr dankbar und auch stolz. Dem Feuerwehrnachwuchs und den Einsatzkräften von Morgen sollen mit den Einnahmen und Spenden des Benefizkalenders zusätzliche Wünsche erfüllt werden, die über das Finanzierbare durch die Gemeinde hinausreichen.  „Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Spendern und Käufern, sowie allen Fotografen für die Einsendung ihrer tollen Bilder! Sie alle haben miteinander zum Gelingen des Benefizkalenders beigetragen,“ so Bürgermeister Ronald Krötz.   

Die Bilder für den Kalender wurden wieder von Hobbyfotografen aus der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. „Nachdem wir so viele tolle Bilder erhalten haben ist uns die Auswahl wahrlich nicht leichtgefallen. Es sind sogar so viele schöne Bilder, dass wir damit auch schon genug Bildmaterial für den Kalender im nächsten Jahr haben,“ so der Bürgermeister.

Der Kalender ist ab sofort für 8,00 Euro bei Joe´s Spiel- und Schreibwaren in der Kirchstraße 7, bei AE Hairstyle & Kosmetik in der Hauptraße 19, im Getränkemarkt Meyer Am Alten Rathaus 2 und im Bürgerbüro der Gemeinde Alfdorf erhältlich. Die Stückzahl ist begrenzt.

Die niedergelassenen Hausärzte von Alfdorf, der Gemeinderat und Bürgermeister Ronald Krötz sorgen sich um die künftige hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in Alfdorf und bitten gemeinsam die Bevölkerung um aktive Unterstützung!

  • Gesucht werden Ärzte, mit dem Interesse sich in Alfdorf niederzulassen oder sich in einer bestehenden Arztpraxis anstellen zu lassen.
  • Gesucht wird ein/e Weiterbildungsassistent/in für die Praxis Dr. Steudle
  • Gesucht werden Medizinische Fachangestellte (MFA) oder junge Menschen, die Interesse an einer Ausbildung zur MFA haben.

Wer jemanden kennt, der durch die Gemeinde angefragt werden könnte oder sonst weiterhelfen kann, wird gebeten sich bei der Gemeindeverwaltung bei Frau Munz (munz@alfdorf.de oder 07172/309-10) oder direkt bei den Arztpraxen Behrendt oder Dr. Steudle zu melden!  


Zum Hintergrund:

Aktuell gibt es in der Gesamtgemeinde Alfdorf drei Hausarztpraxen, welche einen Großteil der Alfdorfer Bevölkerung hausärztlich betreut. Zwei Arztpraxen, Frau Dr. Steudle und Frau Behrendt arbeiten jedoch am Limit ihres leistbaren und waren auf der Suche nach Verstärkung bislang erfolglos. Der dritte im Bunde, Dr. Kadlubiec ist bereits über 70 und hofft noch einige Jahre arbeiten zu können.

Verschärft wurde die Situation durch den Tod von Dr. Bernhard Behrendt, wodurch Frau Ekaterina Behrend nun in ihrer Praxis auf sich alleine gestellt ist. Dies kann sie auf Dauer nicht ausgleichen. Sie könnte sich eine Anstellung oder auch eine Beteiligung vorstellen.  Auch eine komplette Praxisübergabe an einen Nachfolger ist möglich. Die Rahmenbedingungen in den Räumlichkeiten sind bestens: Die Praxis ist zentrumsnah, ausreichend groß und behindertengerecht ausgestattet. Parkplätze stehen zur Verfügung. Eine Apotheke ist im selben Gebäude untergebracht.    

Bei Frau Dr. Steudle stellt sich die Situation etwas anders dar. Sie ist froh, dass ihr Mann die administrativen Aufgaben im Hintergrund abnimmt und sie sich auf den medizinischen Aspekt in der Praxis konzentrieren kann. Trotzdem spürt sie den enormen Druck und die Bedürfnisse der Patienten. Aus diesem Grund sucht sie bereits seit längerem einen Weiterbildungsassistenten, wozu sie auch in engem Kontakt mit der Universität Ulm steht. Leider jedoch bislang ohne Erfolg. Auch bildet sie regelmäßig aus, der nächste freie Ausbildungsplatz ist zum 01.09.2026 zu besetzen.   

Bürgermeister Ronald Krötz steht mit der Ärzteschaft in regelmäßigem Austausch und unterstützt die Ärzte auf der Suche nach Entlastung aktiv. Im Gemeinderat wurde die Situation vorgestellt. Hierbei ist man sich einig, dass ein neuer Arzt auch seitens der Gemeinde aktiv unterstützt werden soll. Wenn sich ein Arzt findet der bereit ist sich in Alfdorf niederzulassen, soll dieser bei einer möglichen Bauplatz-, Haus- oder Wohnungssuche unterstützt werden.

Alfdorf bietet für eine Ärztin oder einen Arzt, egal ob mit oder ohne Familie, sehr gute Rahmenbedingungen! Die Gemeinde verfügt über viele kleingruppige, ansprechende Kindergärten, zwei Grundschulen und die Auswahl an weiterführenden Schulen ist groß und die Distanzen sind gering. Das Freizeitangebot für die ganze Familie ist bei rund 80 Vereinen immens groß. Die Gemeinde liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und bietet mit seinen Seen, Wanderwegen, Mühlen und der wunderschönen Natur einen hohen Erholungswert direkt vor der Haustür.

Alfdorf ist mit einem neuen Einkaufsmarkt und einem neuen Discounter modern und gut ausgestattet, weitere umfassende Einkaufsmöglichkeiten findet man in den nahegelegenen Nachbarkommunen Mutlangen, Welzheim und Lorch. Auch die nächsten größeren Städte Schwäbisch Gmünd und Schorndorf sind in wenigen Minuten Fahrtzeit gut erreichbar.

Die Bundesstraße 29 oder die Regionalzugverbindung, welche beide nach Stuttgart und Aalen führen, sind über Lorch oder Schwäbisch Gmünd in wenigen Kilometern erreichbar.

Bürgermeister Ronald Krötz: „Ich hoffe auf die Schwarmintelligenz der Bevölkerung! Je mehr Menschen wir bei der Suche einbinden, desto höher ist die Chance, dass sich jemand findet. Oft sind es die persönlichen Kontakte Einzelner, welche zum Erfolg führen. Daher bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um Unterstützung. Melden Sie sich, wenn sie jemanden kennen der für eine der gesuchten Stellen infrage käme oder sich in Alfdorf mit einer neuen eigenen Praxis niederlassen möchte!“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

die schrecklichen Ereignisse und die Rolle Deutschlands im zweiten Weltkrieg hat das Bewusstsein der deutschen Bevölkerung Jahrzehnte lang geprägt und sensibilisiert. Daraus hat sich auch eine große humanitäre Verantwortung Deutschlands geprägt, die sehr wichtig ist.

Nach dem Mauerfall 1989 schien es lange Zeit, dass der Eiserne Vorhang Vergangenheit ist und es keine Berührungsängste, Vorbehalte und Feindseligkeiten zwischen Ost und West geben würde. Doch was 2014 mit der völkerrechtswidrigen Besetzung und Annexion der Krim begann, fand seine Fortsetzung im Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im vergangenen Jahr. Seitdem beraten Politiker vieler Nationen die Situation und jeder fragt sich wie man damit richtig umgeht. Alle beteuern, dass das Leid und Töten aufhören solle, aber wie?

In diesem Jahr, kam zu den weltweiten Unruhen, Unterdrückungen, Ausgrenzungen und kämpferischen Auseinandersetzungen ein Krieg hinzu, dessen Folgen und Ausmaß noch niemand erahnen kann.

Die terroristischen Angriffe der HAMAS auf Israel und die Reaktionen auf den Gazastreifen. Auch hier entsteht täglich mehr Hass auf zwischen Israelis und Palästinensern. Dabei gab und gibt es auch viele Menschen beider Gruppen, die gezeigt haben, dass ein friedliches Miteinander möglich ist! Besonders schockiert uns alle die Anfeindung von Juden weltweit und die Infragestellung des Existenzrechts Israels durch einzelne Nationen und Bevölkerungsgruppen, leider in Teilen auch in Deutschland.

Wir Deutschen haben eine historisch besondere Verantwortung Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden im besonderen Maße und in aller Schärfe entgegen zu treten!  

Generell gilt: Jedes Opfer von Krieg, Terror und Unterdrückung ist eines zu viel.

Am Volkstrauertag standen wir, wie jedes Jahr, an den Gedenktafeln der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. Sie sind nicht nur Mahnmale. Sie sind vor allem Orte, die den Toten eine Stimme geben.

Ihr Vermächtnis heißt Frieden und Respekt vor dem Leben!

Der Gemeinde Alfdorf ist es ein großes Herzensanliegen den Volkstrauertag wieder mehr in das Bewusstsein unser aller zu bringen. Dieser Tag und das Gedenken dessen ist für alle Generationen wichtig!

Daher freute es mich, dass zum zweitem Mal Schülerinnen und Schüler der Schlossgartenschule am Volkstrauertag in Alfdorf und Rienharz mitwirkten. Zuvor war das Thema im Unterricht bei einem Besuch von Frau Gemeinderätin Eva Gölz und bei einem Besuch in der Stephanus Kirche mit einem Bericht von Frau Hörsch vorbereitet worden.

Ich danke allen Beteiligten der Gedenkveranstaltungen im Hellershof, in Rienharz und in Alfdorf!

Der Volkstrauertag hat an seiner Wichtigkeit nichts verloren, im Gegenteil! Die Konflikte zeigen uns mehr denn je, dass wir für Demokratie, Zusammenhalt und Völkerverständigung bewusst und täglich eintreten müssen! Ich werbe heute schon für eine Teilnahme bei einer der Veranstaltungen am 17. November 2024.  

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz

 

Nachfolgend die Rede zum Volkstrauertag durch Gemeinderätin Eva Gölz:

„Wir feiern heute Volkstrauertag. Vielen Dank, dass Sie alle gekommen sind und mitwirken.Euch, die Schüler der Schlossgartenschule, begrüße ich besonders und danke Euch für Euer Kommen und Mitwirken. Euer Lehrer, Herr Kuhnle, hat für euch heute eine „Geschichtsstunde“ angesetzt, einen Pflichttermin. Wir hatten schon eine gemeinsame Geschichtsstunde, wir waren zusammen in der Stephanus Kirche in Alfdorf. Wir haben uns dort von Barbara Hörsch das Rudolf Schäfer Bild erklären lassen. Ihr habt erfahren, dass wir in Alfdorf über dem Altar und um die Kanzel herum ein Gefallenen und -Vermissten-Gedächtnis-Mal haben. Mit dem Kriegsbeginn 1939 wurde für jeden Gefallenen der Gemeinde ein Fichtenkranz mit roter Schleife in der Kirche aufgehängt.
Es wurden mehr als 180 Kränze im Laufe des Kriegs. Von Emporen und Wänden erinnerten sie stetig an die Toten. Die Zahl der Kränze und die Überladung der Kirche bedrückten die Besucher aber auch Einheimische im Lauf der Jahre mehr und mehr. Die Fichtenkränze bröselten und moderten zunehmend vor sich hin und aus dieser Situation heraus, beschloss die Kirchengemeinde, dieses große Wandbild malen zu lassen. Auf dem Wandbild ist noch heute der Schmerz der Eltern, die ihren Sohn verloren haben, erkennbar. Wir sehen das Leid der Ehefrauen, die ihren Mann verloren haben und das Leid der Kinder, die keinen Vater mehr haben. Wir haben uns mit den Gedenktafeln für die Toten der Weltkriege beschäftigt. In der Kirche sind an der Wand seit jeher die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges angeschlagen. Einhergehend mit dem Wandbild wurde in Büchern, die auf Pulten rechts und links der Türe zur Sakristei stehen, die gefallenen Soldaten des zweiten Weltkriegs festgehalten. Ganz beeindruckend war für mich, aber ich glaube auch für euch, dass eine Schülerin in den Büchern ihren Ur-Großvater entdeckte. Dort ist verzeichnet:  Adolf Wolff, geboren am 25. Mai 1904 in Leverkusen. gestorben am 16. März 1943 in russischer Kriegsgefangenschaft, in Stalingrad Adolf Wolff kam als junger Mensch der Liebe wegen nach Alfdorf, er wurde nur 38 Jahre alt, ein unsinniger Krieg nahm ihm sein Leben, zurück blieben in Alfdorf seine Frau und zwei Söhne. An ihn, an Adolf Wolff, und an viele, viele, - viel zu viele, andere Opfer von Gewalt und Krieg werden wir nachher gemeinsam denken. Wir hier in Alfdorf und viele andere in anderen Gemeinden halten diese Gedenkstunde Jahr für Jahr ab.

In der Vorbereitung erfahren wir immer Unterstützung durch eine kleine Broschüre des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge. Gerne erinnern wir auch heute daran und bitten, wenn Ihnen möglich, um eine Spende für den Volksbund.

Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge organisiert aber auch seit 1953 internationale Jugendbegegnungen, der Volksbund betreibt aktiv durch viele dieser Angebote historisch-politische Bildungsarbeit.

Aber zurück zur Broschüre:
Wenn ich mich durch diese kleine Broschüre durcharbeite, ist das meine jährliche Geschichtsstunde. Die diesjährige Broschüre steht unter dem Motto: „Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg“ Zu dieser Thematik findet sich in der Broschüre auch ein Text des Prof. Dr. Herfried Münkler die Überschrift lautet:

„Friedensdilemma - was kennzeichnet einen guten Frieden?“
Ein Dilemma ist ja bekanntlich, eine Situation in der man gezwungen ist, sich zwischen zwei gleichermaßen (meist eher unangenehmen) Dingen zu entscheiden. Wir kennen alle den Begriff „einen Ausweg aus dem Dilemma suchen“ Der Begriff des Friedensdilemmas war mir bislang nicht geläufig. Weiter erfahre ich, es gibt verschiedene Frieden, einen guten und einen schlechten Frieden. „Einen guten Frieden zeichne aus, dass ein wechselseitiges Vertrauen zwischen denjenigen besteht, die an der Friedensordnung beteiligt sind. Es verlange ein gegenseitiges Vertrauen zweier Parteien, dass keiner von ihnen besorgtes Nachrüsten und demonstrative Friedensliebe zum eigenen Vorteil ausnutzen würde“.

„Der Klügere gibt nach…“, diese Formel, die wir alle kennen, hat zwischenmenschlich viel Weisheit und ist klug, aber politisch – so der Professor – ist sie nicht zu empfehlen.In der Politik ist der Klügere, der nachgibt, oft der Dumme, weil er das, was er verhindern wollte durch sein Handeln erst herbeigeführt hat.

Ein Leitsatz dieses Artikels ist: „Wer seinen Friedenswillen so demonstrativ kommuniziert, dass er von der Gegenseite als Schwäche wahrgenommen wird, setzt damit den Fortbestand einer Friedensordnung aufs Spiel. Dieser demonstrativ Friedliebende muss sich widerstandsfähiger präsentieren als er es eigentlich sein will“. Der Professor sagt: “das war das Problem, vor dem der Westen seit 2014 stand.“ Auf die russische Annexion der Krim und der von Moskau gedeckten Schaffung der Separationsgebiete im Donbas zeigten wir im Westen zu viel Friedenswillen. Das stete Nachgeben und Beschwichtigen, diese sog. Appeasement-Politik, führe zu keinem Frieden, sondern machte den anderen nur gieriger. So  richtig weiß ich ehrlich gesagt nach der Lektüre dieses Artikels nicht, wie dieses Friedensdilemma nun zu lösen ist und auch der Professor weiß es nicht wirklich. Rüste ich auf, bewaffne ich mich bis an die Zähne und drohe, um Frieden zu halten?
Oder sende ich nur weiße Tauben und verkünde friedliche Botschaften, um Frieden zu bewahren?

Ich ahne, es verlangt kluge und besonnene Politiker für Friedensabschlüsse und für das Bewahren von Frieden. Heute weiß hier niemand eine sichere Antwort auf die Fragen? Wie kann es in der Ukraine zu Frieden kommen? Wie soll es  zwischen Israel und Palästina und der Hamas zu einem Frieden kommen? Wie sind diese unzähligen anderen Konflikte in der Welt zu befrieden? Wie entsteht Frieden auf Dauer?

Tröstlich ist für mich der Blick in unsere Geschichte, er gibt mir Zuversicht.
Im Mai 1945 trat in Deutschland und in Europa Frieden ein, nach einem langen entsetzlichen Krieg. In Deutschland ist es seitdem zu keinem Krieg mehr gekommen. Das lag daran, dass wir uns mit unserer Geschichte beschäftigten und unser Verbrechen anerkannt haben. Wir haben Frieden, weil unsere europäischen Nachbarn dazu bereit waren, Schritte der Verständigung und Versöhnung mit uns zu gehen. Der wichtigste Schritt nur wenige Jahre nach Kriegsende war die Integration von Deutschland in die europäische Gemeinschaft. Kern dieses europäischen Friedensprojektes ist die deutsch-französische Versöhnung. Der Grundbaustein ist der Elysee-Vertrag, der am 22. Januar 1963 geschlossen wurde. Er ist dieses Jahr 60 Jahre alt geworden.
Frankreich und Deutschland hatten bis dahin miteinander mehrfach erbittert gekämpft, sie galten als Erbfeinde. 1871 fand der Deutsch - Französische Krieg statt. 1914 - 1918/19 der 1. Weltkrieg und 1939 - 1945 der 2. Weltkrieg.

Wie kam es zu diesem Frieden nach dieser blutigen Geschichte mit Millionen von Toten?
Jahrelang gab es verschiedene einzelne Annäherungsschritte durch Verträge (Schuman -Plan, Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, Saarvertrag). Aber vor allem außergewöhnliche Persönlichkeiten nämlich Konrad  Adenauer und Charles de Gaulle waren die Antreiber. Sie bereisten jeweils das andere Land und warben für Völkerverständigung. Charles de Gaulle war auch bei uns ganz in der Nähe. In Ludwigsburg hielt er am 9. September 1962 seine Rede  an die deutsche Jugend, auch das war eine Geschichtsstunde. De Gaulle begann die Rede in Ludwigsburg: „Sie alle beglückwünsche ich! Ich beglückwünsche Sie zunächst, jung zu sein.“ Aber de Gaulle bewunderte nicht nur die Jugend um ihre Jugend. De Gaulle sprach mit dieser Rede der Jugend Mut zu und forderte die deutsche und französische Jugend auf einander immer näher zu kommen, sich besser kennenzulernen und ein enges Band zu schließen. De Gaulle stellte aber auch klar, dass es Sache der Regierungen sei, diese Solidarität (dieses unbedingte Zusammenhalten) zu organisieren, immer wieder zu organisieren—so kam es dann auch zum Elysee Vertrag. Seit 1945 bis heute, also seit 78 Jahren besteht zwischen Frankreich und Deutschland nun Frieden, der sich auf ganz Europa ausdehnte. Ein guter Friede ist ein langer Friede.

Um in Frieden zu leben, braucht es aber mehr als die Abwesenheit von Krieg. Es braucht friedliebende Menschen, aber es braucht eben auch die Durchsetzung von Ordnung, von Rechtsstaatlichkeit. Rechtsstaatlichkeit ist nicht nur eine  Floskel. Rechtsstaatlichkeit bedeutet, dass Regierung und Verwaltung nur im Rahmen bestehender Gesetze handeln dürfen. Die Bürger werden so vor staatlicher Willkür, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen geschützt. Historiker beobachten gerade zwei parallele und miteinander verbundene Prozesse: Einerseits unterwandern Politiker die Rechtstaatlichkeit ihrer eigenen Länder und dann wird meist noch dieses Land mit dieser Rest-Rechtsstaatlichkeit in einen  internationalen Konflikt verwickelt. Unser europäischer Friede ist durch den Ukraine-Konflikt nun fragil geworden. Auch der Konflikt zwischen Israel und der Hamas belastet uns und unser Miteinander hier sehr. Für mich gibt es heute mehr denn je keinen Zweifel, es bedarf unser aller Einsatz für den Frieden und für Rechtsstaatlichkeit. Nun maße ich mir nicht an, eine Rede wie de Gaulle halten zu können. Gerne kopiere ich ihn aber und beglückwünsche zunächst alle, die noch jung sind. Ich beglückwünsche aber auch die, die jetzt alt sind, die die ihm 1962 zuhören konnten oder seine Rede später gelesen haben. Ich beglückwünsche diese nun alte Generation und danke ihnen, dass sie der Idee des Friedens gefolgt sind, dass sie es geschafft haben sich zu versöhnen. Ich beglückwünsche die, die uns diesen Wohlstand und diese Rechtsstaatlichkeit geschaffen haben. Dort wo Frieden und Rechtsstaatlichkeit angegriffen werden, müssen wir um diese Werte
kämpfen und diese verteidigen – vorrangig mit Worten, mit klarer demokratischer Haltung, mit konsequenter Strafverfolgung, im schlimmsten Fall als Ultima Ratio wohl auch mit militärischen Mitteln. Wir dürfen kritisch sein, wir sollen kritischen sein, wir können alle geordneten Rechtswege nutzen. Unsere gemeinsame Geschichtsstunde und dieses gemeinsame Gedenken nachher ist heute so wichtig.

Wir alle zusammen, ob nun jung oder alt, zeigen durch unser Erinnern und Gedenken Haltung und ein klares Bekenntnis zu einem guten Frieden, zu einem Frieden mit Rechtsstaatlichkeit.“

 

Ein Hauch von Advent und vorweihnachtliches Flair gab es für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wieder beim Alfdorfer Lichtermarkt zu bewundern.
Auch die liebevoll eingerichteten Holzbuden und lichtergeschmückten Stände der insgesamt knapp 50 Aussteller rund um das Rathaus, am Marktplatz und am „Lindenplätzle“ luden zum Bummeln, Genießen und Verweilen ein. Das tolle Rahmenprogramm mit Märchen-Lesung im Rathaus, Feuershow, orientalischem Tanz sowie das kulinarische und adventliche Angebot boten für jeden Geschmack etwas Besonderes.
Und mit der einsetzenden Dunkelheit konnte man bei einem leckeren Heißgetränk und anregenden Gesprächen die stimmungsvolle Beleuchtung im Schlossgarten, am Rathaus und am Marktplatz erst so richtig genießen. 
Da taten dann gegen Ende auch die wenigen Regenschauer der Stimmung keinen Abbruch.

Der Gewerbe- und Handelsverein und die Gemeinde Alfdorf bedanken sich auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie den mitwirkenden Vereinen, Schulen, Kindergärten, Ladengeschäften und lokalen Vermarktern für diese wieder einmal mehr als gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon jetzt auf ein stimmungsvolles Wiedersehen im nächsten Jahr.

Wir stehn am Ehrenmal, um derer zu gedenken,
die Opfer wurden von Gewalt und Krieg,
um Herz und Sinn auf Frieden hinzulenken:
wann endlich werden Hass und Krieg besiegt?

Wann lernen Menschen wirklich zu verstehen,
dass Kriegsgewalt nur Leid und Not gebiert?
Wann werden wir die Friedensstraße gehen,
die Freund und Feind zum Miteinander führt?

Was sich weltweit ereignet heutzutage,
kann nicht im Sinne unsrer Toten sein.
Wir müssen mutig Friedenswege wagen;
das schließt Bereitschaft zur Versöhnung ein.

Der Dichter Lersch schrieb angesichts der Toten,
die er in fremdem Land in großen Kriegen sah:
Die Welt braucht Menschen, die als Friedensboten
niemals vergessen, was an Schrecklichem geschah.

Dies Wort hat er uns allen hinterlassen:
Es heißt: Bedenket und vergesst es nicht:
Ein jeder, der sein Leben hat gelassen,
ob Freund, ob Feind, er trägt dein Angesicht.

Wir fragen uns, warum denn erst im Tode?
War er dein Bruder nicht schon in der Lebenszeit?
Drum setzt euch heute ein als Friedensboten,
seid zur Geschwisterliebe allezeit bereit.

Macht Frieden möglich, meidet Krieg und Streiten,
so weit es denn in euren Kräften steht.
Sucht die Versöhnung, lindert Not und Leiden!
Lasst Gottes Frieden werden zum Gebet!

Nicht erst vor Gräbern an Versöhnung denken!
Ihr müsst sie leben, ehe es zu spät,
all euer Tun auf Friedenshoffnung lenken,
die euch der Friedensgott ins Herz gesät.

Freundschaft und Liebe kennen keine Schranken,
sie bleiben und sind stärker als der Tod.
Lasst uns der Toten heute still gedenken
durch das Gebet zu unser aller Gott.


Hubert Janssen

 

Am Sonntag, 19. November 2023 finden folgende Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in der Gemeinde Alfdorf statt:

Friedhof Alfdorf, 10.00 Uhr:
Es wirken mit: Musikverein Alfdorf, Pfarrer Patrick Steinbacher, Schülerinnen und Schüler der Schlossgartenschule Alfdorf, Gemeinderätin Eva Gölz und Bürgermeister Ronald Krötz

Friedhof Rienharz, 11.00 Uhr:
Es wirken mit: Posaunenchor Welzheim, Pfarrer Patrick Steinbacher, Schülerinnen und Schüler der Schlossgartenschule Alfdorf, Gemeinderätin Eva Gölz und Bürgermeister Ronald Krötz

Friedhof Hellershof, 11.30 Uhr:
Es wirken mit: Liederkranz Eintracht Hellershof, Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde Hellershof, Pfarrerin Ingeborg Brehmer und Gemeinderätin Miriam Mürter (Kaisersbach)


Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind zu den Gedenkfeiern herzlich eingeladen.

Der Mühlenwanderweg im Schwäbischen Wald ist um eine Attraktion reicher. Landrat Dr. Richard Sigel und Bürgermeister Ronald Krötz haben mit weiteren Vertretern der eingebundenen Gemeinden Alfdorf, Kaisersbach und Welzheim sowie den Waldmeistern Walter Hieber und Prof. Dr. Manfred Krautter die neue Familienroute „MELCHIORs Abenteuertour“ eingeweiht. Die 7,4 km lange Wanderung entlang eines Teilstücks des Mühlenwanderwegs 1 ist eine Erlebnistour für die ganze Familie, die zum Mitmachen und Entdecken einlädt. Sie ist auch für einen geländegängigen Kinderwagen geeignet und soll vor allem Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter ansprechen.

Startpunkt ist am Wanderparkplatz Heinlesmühle. Von hier aus werden die großen und kleinen Wandersleut von Melchior, der Mühlenmaus, begleitet. Melchior stammt aus dem gleichnamigen Kinderbuch der Autorin Christl Schlag. Mit beherztem Mäuseschritt führt der sympathische kleine Vierbeiner in herrlichen Zeichnungen und Texten durch insgesamt 7 Aktivstationen. Hier gilt es abwechslungsreiche Aufgaben zu bestehen und einzutauchen in die spannenden Geschichten aus der Mäuseperspektive. Kindgerecht aufbereitet gibt es auch gleichsam ganz nebenbei Wissenswertes zur Geschichte der beiden am Weg liegenden historischen Mühlen – der Heinlesmühle und der Hummelgautsche.

Das vom Landkreis teilweise mit Fördermitteln des Naturparks finanziell getragene Projekt steht in Zusammenhang mit der Optimierung und Überarbeitung des gesamten Mühlenwanderweges. Für die operative Umsetzung war der Schwäbische Wald Tourismus in Zusammenarbeit mit den Kommunen zuständig. Konzipiert wurde die Abenteuertour von den Waldmeistern Walter Hieber und Prof. Dr. Manfred Krautter.

Bürgermeister Ronald Krötz, auf dessen Gemarkung neben Welzheim und Kaisersbach der größte Teil des neuen Weges liegt, unterstreicht den besonderen Mehrwert für Familien. „Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Rems-Murr-Kreis und dem Schwäbischen Wald Tourismus gelungen ist, einen Teil des bereits bestehenden Mühlenwanderwegs mit einem Familienwanderweg zu ergänzen. Mit MELCHIORs Abenteuertour haben wir nun in der Raumschaft ein weiteres attraktives Angebot für Familien im Schwäbischen Wald.“

Dabei war die 7,4 Kilometer Mäusestrecke eine Mammutaufgabe in Sachen Gemeinschaftsarbeit und Koordination. „Nur dank des engen Austauschs und der guten Abstimmung vieler Beteiligter unter dem Dach der Geschäftsstelle des Schwäbischer Wald Tourismus konnte dieser neue Familienweg gemeinsam mit den Waldmeistern, den Kommunen Alfdorf, Kaisersbach, Welzheim, dem Wasserverband Kocher-Lein, dem Forst BW und dem Kreisforst und aus der Taufe gehoben werden“, so Landrat Dr. Sigel.

Zu Melchiors Abenteuertour ist auch ein Flyer erschienen. Nach dem erfolgreichen Bestehen jeder Aufgabe kann darin vor Ort das vorgesehen Feld gestempelt werden. Der Flyer liegt im Rathaus und in verschiedenen Alfdorfer Geschäften aus und kann ebenso auf der Homepage www.schwaebischerwald.com heruntergeladen werden. Zudem ist er am Startpunkt Wanderparkplatz Heinlesmühle, am Wanderparkplatz Hagerwaldsee, an der Mühlenschenke Heinlesmühle oder an der Verkaufshütte der Landmetzgerei Ziesel erhältlich.

Wen nach der Mäusetour der Bärenhunger plagt, der hat die Möglichkeit an der Mühlenschenke der Heinlesmühle sowie an der Gaststätte Hagerwaldsee einzukehren oder sich an der Verkaufshütte der Landmetzgerei Ziesel rund um die Uhr mit Grill- und Vespergut für ein Picknick unterwegs oder einen Stopp am Grillplatz Hummelgautsche einzudecken.

Gefördert wird das Projekt vom Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glückspirale und der europäischen Union (ELER).

Im Rems-Murr-Kreis erhalten die Schulkinder der 4. Klasse ihre praktische Radfahrausbildung bisher noch überwiegend im öffentlichen Verkehrsraum in Wohngebieten. Um die Ausbildungsvoraussetzungen den landesweiten Vorgaben anzupassen und anderen Landkreisen anzugleichen, war die Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums Aalen mit Unterstützung des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis auf der Suche nach geeigneten Standorten für einen Verkehrsübungsplatz in einer sicheren Umgebung. Fündig wurde man schließlich in Alfdorf. Hier stellte der Bürgermeister Ronald Krötz den Parkplatz an der Alten Halle für einen neuen Radfahr-Verkehrsübungsplatz zur Verfügung. Bei einer Feierstunde wurde der erste Fahrrad-Verkehrsübungsplatz im Rems-Murr-Kreis nun eingeweiht.

Bürgermeister Ronald Krötz dankte in seiner Begrüßung allen Beteiligten: „Nur durch die pragmatische und enge Zusammenarbeit aller Akteure, insbesondere mit der Unterstützung von Landrat Dr. Richard Sigel, von Polizeipräsident Reiner Möller, der Landesverkehrswacht und der Initiative Sicherer Landkreis, sowie der Unterstützung von mehreren großzügigen Spendern konnten wir miteinander dieses Gemeinschaftsprojekt realisieren. Besonders freue ich mich für die Grundschulkinder aus der Region, die künftig von diesem Platz einen großen Nutzen haben werden, um die notwendige Sicherheit der Verkehrsregeln bei der Radfahrausbildung zu erlernen.“

Auch Landrat Dr. Richard Sigel dankte allen Projektbeteiligten und betonte den hohen Stellenwert der Radverkehrsförderung im Landkreis: ‚‚Der Rems-Murr-Kreis tritt bei der Förderung des sicheren Radverkehrs mit zahlreichen Projekten wie Radspass und Radhelden at School kräftig in die Pedale. Als Landkreis setzen wir uns schon seit Jahren für Radverkehrsübungsplätze im Rems-Murr-Kreis ein, die den geltenden Normen entsprechen. Ich freue mich, dass wir in Alfdorf den ersten Radverkehrsübungsplatz im Rems-Murr-Kreis einweihen konnten. Als Landkreis haben wir die Umsetzung gerne unterstützt“, so Landrat Sigel. „Das Thema Verkehrssicherheit betrifft uns alle. Umso wichtiger ist es, auch schon die Kleinsten bei der Radverkehrssicherheit mitzunehmen und sie für den Straßenverkehr vorzubereiten“, sagt der Landrat weiter.

Polizeipräsident Reiner Möller und der Präsident der Landesverkehrswacht Burkhard Metzger gingen in ihren Grußworten mitunter auf die Wichtigkeit der Radfahrausbildung und auf die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen ein.

Umrahmt wurde die Einweihung vom Schulchor der Schloßgartenschule, der Schwäbischen Waldfee und einer Vorführung und Erläuterung der Radfahrausbildung mit Alfdorfer Schulkindern unter der Leitung des Ersten Polizeihauptkommissars Thomas Maile.

Federführend bei der Umsetzung und Finanzierung des ersten Radfahr-Verkehrsübungsplatzes waren die Gemeinde Alfdorf, das Polizeipräsidium Aalen und der Rems-Murr-Kreis.

Dank der Initiative Sicherer Landkreis und weiterer großzügiger Spender konnte das Projekt insgesamt in nur wenigen Monaten realisiert werden. Das Projekt wurde unterstützt von: 

- Landratsamt Rems-Murr-Kreis
- Initiative Sicherer Landkreis Rems-Murr e.V.
- Landesverkehrswacht
- Dr. Roland & Brigitte Schmidt Stiftung, Stuttgart
- KIWANIS
- VR Bank Schwäbischer Wald
- Lions Club Limes Rems
- Förderverein des Polizeipräsidiums Aalen
- Kreissparkasse Waiblingen
- Fa. Abus
- Remstalwerbung Bäz
- Firma Ziesel Holzbau
- mehreren privaten Einzelspender.

Auf großes Interesse war der erste Alfdorfer Businesstreff für Unternehmer, Handel und Gewerbe gestoßen, welcher am 20. September im Foyer des Kultur- und Sportzentrum stattgefunden hatte. Eingeladen hatten der Kreiswirtschaftsförderer, die IHK Waiblingen, der Gewerbe- und Handelsverein und die Gemeinde Alfdorf.  

Die Leitfrage des Abends war, ob in Zeiten der Globalisierung ein lokales Netzwerk noch notwendig ist. Bürgermeister Ronald Krötz führte in seiner Begrüßung aus, dass die zahlreichen Teilnehmer diese Frage mit Ihrer Anwesenheit bereits bejaht hatten. Er betonte die Wichtigkeit eines guten Netzwerkes, welches sich zuletzt in den Krisen bewährt habe. Mit einem Impulsvortrag stieg der Networkingtrainer Ole Haase in das Thema tiefer ein und zeigte auf, wie wichtig Netzwerkarbeit und Kontaktpflege in praktisch allen Geschäftsbereichen ist.  Anschließend fand ein reger Austausch bei Fingerfood, Getränken und Musik mit Tina Schlechter statt.

Alle waren sich einig, dass auch 2024 ein solcher Businesstreff wieder stattfinden soll.

Rechtzeitig zum Beginn des Straßenfestes, welches mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Ronald Krötz am Samstag um 17:15 Uhr auf der VR Bank Schwäbischer Wald-Bühne am Marktplatz eröffnet wurde, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Zuvor wurde in einer Gedenkminute an Gemeinderat Horst Metzger gedacht, der vor wenigen Tagen überraschend verstorben war.

Nach der Begrüßung und dem gelungenen Fassanstich des Bürgermeisters, sowie einem Grußwort von Landratsamts-Dezernent Gerd Holzwarth in Vertretung des Landrates erfreuten sich die Besucher am Freibier und der Weinverköstigung. Denn im Rahmen des 50. Landkreisjubiläums hatte der Landkreis eine Geldspende und einige Tropfen guten Remstäler Wein mitgebracht. Damit war der Anfang gemacht, um die Besucherinnen und Besucher nicht nur auf einen lauschigen Abend einzustimmen, sondern vielmehr direkt den besten Ausblick auf ein wundervolles Wochenende mit tollen Begegnungen, gutem Essen und einem kurzweiligen, vielfältigen Bühnenprogramm zu offenbaren.

Dabei erstreckte sich die Aktionsfläche vom Marktplatz bis hinauf zum Schlosspark und verwandelte die Obere Schlossstraße zu einem gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt, für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Hierbei gab es ein reichhaltiges Angebot an Gaumen-, Augen- und Ohrenfreuden, so dass für jeden Geschmack etwas geboten war.

Bei einer erlesenen Auswahl an Live Musik von der "NO CHANGE Partyband" (Pop-, Rock- und Partyhits), "TEN BEERS AFTER" (Rock & Soul), "EX MÄG" (Acoustic Rock) und "6+1 Die kleine Blasmusik" wurde Samstagabend noch lange zu den Köstlichkeiten der Marktbetreiber gesungen, geschunkelt und getanzt. Darüber hinaus bot die K1-Bar der Handballer im Innenhof des Rathausneubaus angesagte Club-Beats und leckere Drinks.

Am Sonntag begann der Tag dann mit dem Ökumenischen Gottesdienst und dem Thema "Da wohnt ein Sehnen tief in uns", gefolgt vom Musikverein und der Jugendkapelle Alfdorf sowie der Stadtkapelle Welzheim, die mit zünftiger Blasmusik auf den Festausklang einstimmten.

Zudem bot der Schlosspark mit dem "JOLLY JUMP Kinderland" wieder ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm für die Kleinen in Form von Aktionsflächen, Workshops und Mitmach-Angeboten an, festlich abgerundet durch Live-Auftritte von "BETTY OND DIE LALA BUABA“ (Schwäbisches Kabarett), "WINNETOU HÄBERLE“ (Acoustic Covers) und der "OLD JOHNNY’S CREW“ (Country-Folk), bei der auch die Line-Dance-Gruppe der FSG Alfdorf ihre neuen Choreografien dem feiernden Publikum präsentieren konnte.

Bürgermeister Ronald Krötz: "Ich danke allen teilnehmenden Vereinen, Kirchen, Gastronomen und Unternehmen, den vielen, vielen Ehrenamtlichen, dem Organisationsteam von Ehrenamt und Verwaltung, den großzügigen Sponsoren und natürlich den Festbesuchern, die alle zusammen das Straßenfest zu etwas ganz besonderem gemacht haben, was uns lange in Erinnerung bleiben wird. Ich freue mich bereits jetzt schon auf die 36. Auflage, mit möglichst vielen Vereinen und Organisationen aus der ganzen Gemeinde!“    

Ausblick: Bereits am Donnerstag, 28.09.2023 findet um 18:30 Uhr im Sitzungssaal die erste Besprechung für das Straßenfest 2024 statt. Hierzu sind alle teilnehmenden und interessierten Vereine und Organisationen herzlich eingeladen! Anmeldungen werden unter mozer@alfdorf.de erbeten.

 

Seit 2022 arbeitet der Naturpark eng mit Kindergarteneinrichtungen aus dem Naturparkgebiet zusammen. Vier Einrichtungen sind bereits als Naturpark-Kindergarten ausgezeichnet. Vor kurzem startete die Zusammenarbeit mit weiteren Kindergärten. Einer davon ist unser Kindergarten Sonnenschein in Alfdorf. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde nun von Kindergartenleiterin Sonja Indof, Bürgermeister, der stellv. Geschäftsführerin und Projektmanagerin Elena Schick und Bürgermeister Ronald Krötz unterzeichnet.

Alfdorf und unsere Kindergärten liegen idyllisch im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, umgeben von viel Wald und Mühlen. Da liegt es nahe, dass sich in den beiden ersten Projektthemen alles rund um den Wald und die Mühlen dreht. Auch darüber hinaus hat die Einrichtung schon viele tolle Ideen, wie das Anlegen neuer Hochbeete auf dem Kindergartengelände und eine Familienwanderung Voggenbergmühle. Wir sind gespannt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Natupark!

Weitere Informationen zum Projekt "Naturpark-Kindergarten" finden Sie auf der Homepage des Naturparks:
https://www.naturpark-sfw.de/der-naturpark/naturpark-kindergarten

Bei einer groß angelegten und geheim gehaltenen Übung haben am Samstagabend zahlreiche Einsatzkräfte den Ernstfall geübt. Übungsannahme war eine Explosion in der alten Kläranlage in Alfdorf, wodurch das alte Klärwärterhaus beschädigt und 16 Personen verletzt wurden. Mehrere Verletzte waren im Schock in den Wald gelaufen, dort zusammengebrochen und mussten gesucht und gerettet werden.

Die Einsatzkräfte hatten somit einiges zu tun! So waren die Freiwillige Feuerwehr Alfdorf mit ihren Abteilungen Alfdorf und Pfahlbronn, die Führungsgruppe Welzheimer Wald, die Drehleiter und der Rüstwagen der Welzheimer Wehr, die Rettungshundestaffel und das DRK Alfdorf mit der Einsatzgruppe Akut in die Übung eingebunden, von der alle zu Beginn den Ernstfall annehmen mussten. Die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Rudersberg dokumentierte das Einsatzgeschehen von oben. Die Verletzten wurden von der Jugendfeuerwehr Urbach gemimt.

Neben Kreisbrandmeister Rene Wauro, Gesamtkommandant Marcel Stegmaier, Abteilungskommandant von Alfdorf Manuel Urbon, Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Urbach Michael Hurlebaus und eine Streifenbesatzung der Polizei machte sich auch Bürgermeister Ronald Krötz ein Bild von dem Geschehen: „Unsere Einsatzkräfte haben einmal mehr gezeigt, dass wir uns voll und ganz auf sie verlassen können, wenn es auf sie ankommt. Ich hoffe, dass wir niemals so ein schreckliches Ereignis, mit so vielen Verletzten haben werden. Aber es ist beruhigend zu wissen zu wissen, dass sie auch so eine Lage professionell meistern. Vielen Dank an unsere Ehrenamtlichen von Feuerwehr, Rot-Kreuz und Rettungshundestaffel. Zum Abschluss geht es miteinander in das Feuerwehrgerätehaus, das Essen geht als Dankeschön auf mich.“

Die Baumaßnahmen am neuen Geh- und Radweg entlang der Landesstraße L1153 sind abgeschlossen / Am 25. Juli fand die offizielle Eröffnungsfeier statt

Der straßenbegleitende Geh- und Radwegneubau entlang der L1153 ist fertiggestellt. Am vergangenen Dienstag fand die offizielle Freigabe der neuen Radwegeverbindung im Rahmen einer Eröffnungsfeier statt.

Der neu entstandene Geh- und Radweg wird von Radfahrenden als Hauptverkehrsroute zwischen der Gemarkung Alfdorf in Richtung Kapf, Buchengehren und Voggenberg genutzt und ist Bestandteil des kreisweiten Radwegenetzes. Bisher mussten Radfahrende an dieser Stelle für 200 Meter auf die Straße ausweichen, da ein Teilstück des straßenbegleitenden Radweges fehlte.

Mit dem Neubau des über 200 Meter langen und 2,5 Meter breiten Streckenabschnitts, wurde nun eine wichtige Lücke im Radwegenetz im Rems-Murr-Kreis geschlossen.

‚‚Der Rems-Murr-Kreis hat sich das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen. Der Lückenschluss bildet einen weiteren wichtigen Baustein für ein attraktives, lückenloses und sicher benutzbares Radwegenetz im Landkreis‘‘, sagt Stefan Hein, Leiter des Dezernats für Bauen, Umwelt und Infrastruktur im Rems-Murr-Kreis.

Ronald Krötz, Bürgermeister von Alfdorf, pflichtet dem ebenfalls mit folgenden Worten bei: „Mit dem Radweglückenschluss zwischen Alfdorf und Kapf wurde die Sicherheit für Radfahrer deutlich erhöht und für deren Nutzung attraktiver. Ich danke dem Regierungspräsidium für die Kostenübernahme entlang der Landesstraße und dem Landkreis für die Planung und Koordination der Maßnahme. Ebenso danke ich den Grundstückseigentümer, die mit dem Verkauf der Grundstücke diese Maßnahme erst möglich gemacht haben“, sagt Ronald Krötz, Bürgermeister von Alfdorf.

Auch Michael Dätsch, Leiter des Baureferats Süd des Regierungspräsidiums Stuttgart, unterstreicht die Wichtigkeit des Neubaus: „Das Land Baden-Württemberg hat für den Lückenschluss rund 60.000 Euro investiert. Damit wurde eine der ersten Maßnahmen aus dem neu beschlossenen Bedarfsplan für Radwege an Bundes- und Landesstraßen umgesetzt. Dies ist gut angelegtes Geld, da dadurch die Verkehrssicherheit und Attraktivität des Radverkehrs verbessert werden. Wir bedanken uns für die Umsetzung der Maßnahme bei allen Beteiligten“ sagt Michael Dätsch, Leiter des Baureferats Süd des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Beim Neubau wurden die hohen Qualitätsstandards des Landes für Radverkehrsanlagen berücksichtigt. Für die Maßnahme wurden rund 60.000 Euro investiert. Baulast- und Kostenträger der Maßnahme ist das Land Baden-Württemberg. Die Planung sowie Bauausführung erfolgte durch die Stabsstelle Radwege des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis.

Quelle: Landratsamt Rems-Murr-Kreis 

 

Nun ist es endlich soweit! Der neu erbaute REWE am Ortseingang in Alfdorf ist seit dem vergangenen Donnerstag geöffnet. Um jedoch den Investoren, dem Bauherr, den neuen und „alten“ Mitarbeitenden mit ihren Familien, Bürgermeister Ronald Krötz, Mitgliedern des Gemeinderates und allen anderen Beteiligten die Chance zu geben, in einem festlichen Rahmen die Entwicklung des Neubaus Revue passieren zu lassen und um auf den neuen modernen Markt anzustoßen, wurde bereits ein Tag  zuvor zum Pre-Opening eingeladen.

Der neue Markt bietet nicht nur eine etwas unüblichere Bauweise so Thomas Fritz, Vertriebsleiter Südwest des Kölner Handelsunternehmens, sowie einen Marktplatzcharakter, sondern auch mit seinem Vollsortiment ein individuelles Angebot. Von einer Frischetheke, die Fleisch, Wurst und Käse zur Auswahl bietet, einer Backtheke zum Selbstbedienen, einer Salatbar, einem Bäcker mit Café bis hin zu der Möglichkeit seinen Einkauf an einer Express-Kasse alleine abzukassieren. Und damit nicht genug, es steht auch noch die Scan & Go-Variante zur Auswahl, bei der man seine Produkte während des Einkaufs mit dem Handy oder mit einem Handscanner selbst abscannt. Im Nachgang bezahlt man dann an der Express-Kasse. Noch eine attraktive Möglichkeit bietet die Abholstation, bei der man online seine Produkte auswählen kann und danach zu einer beliebigen Uhrzeit einfach nur noch abholen muss.

Nur durch die gute Zusammenarbeit und den langen Atem von REWE, Investor, Gemeindeverwaltung, Regierungspräsidium, Region und Bürgermeister konnte nach zahlreichen Gesprächen dieses Projekt realisiert werden. Bürgermeister Ronald Krötz dankte allen Beteiligten und freute sich über den wichtigen Schritt für Alfdorf: „Mit dem REWE-Markt am Ortsrand von Alfdorf und dem PENNY-Markt in Pfahlbronn sind wir nun sehr gut versorgt. Ebenso ist es eine Bereicherung für die Gemeinde, dass an beiden Standorten eine Bäckerfiliale besteht.“

Für das Gebiet des bisherigen Standorts des REWE an der Hauptstraße wurde seitens des Gemeinderats ein Aufstellungsbeschluss für eine Wohnbebauung gefasst. Allerdings gehört das Grundstück des bisherigem REWE-Marktes einem Investor, so dass die weitere Entwicklung von dessen Planungen abhängig und die weitere Entwicklung ungewiss ist.  Investor und Gemeindeverwaltung sind in regelmäßigem Austausch.

 

Vergangene Woche wurde der neue Alfdorfer Waldpfad Wissen und Wahrnehmung in Brech eröffnet. Der Pfad bietet eine Kombination aus Wissenswertem über den Wald und Impulse, die zum Nachdenken anregen. Doch wie? Auf einer Strecke von ca. 1 km gibt es acht Stationen mit Tafeln, die man entweder durchlesen kann oder man lässt sie über einen QR-Code mit dem Smartphone als Audio abspielen. Diese bunten Tafeln informieren nicht nur über den Wald, sondern führen auch durch Anleitungen, die es einem ermöglichen können die neu entdeckte Entspannung mit in den Alltag zu nehmen. 
Somit bietet die Gemeinde Alfdorf auch die Möglichkeit, durch das Zusammenspiel zwischen Wissen und Wahrnehmung, den Wald ganz bewusst zu erleben und sich somit eine kleine Auszeit nehmen zu können.

Den Pfad finden Sie an der Strecke des Limeswanderweges zwischen Pfahlbronn und Lorch. Anhaltspunkt für das Navigationsgerät ist „Im Bohnenacker, 73553 Alfdorf-Pfahlbronn“. Weiterhin an der Kreuzung Im Bohnenacker / Im Zeiren/ Riedstraße der Beschilderung Richtung Feldweg folgen. Am Parkplatz halten und dem Weg Richtung Wald folgen.

 

Neben unseren beiden Herrenteams des SV Pfahlbronn und der SGM Alfdorf/Hintersteinenberg gelang auch den Damen des TSV ALLOWA und der SGM Alfdorf/Eschach in dieser Saison der Aufstieg!

Nach einem spannenden Hin und Her an den letzten Spieltagen sicherte sich schlussendlich der SV Pfahlbronn durch den direkten Vergleich mit der SGM Alfdorf/Hintersteinenberg als Meister den direkten Aufstieg in die Kreisliga A. Für die SGM blieb die Relegation, die sie leider gegen den VfL Iggingen verloren. Doch die Rechnung war noch ohne den FC Stern Mögglingen gemacht, denn durch den Sieg der Mögglinger und deren Aufstieg in die Bezirksliga rückte die SGM als zweiter Aufsteiger in die Kreisliga A nach.

Der Damenmannschaft der SGM Alfdorf/Eschach gelang eine besonders außergewöhnliche Leistung. Wie auch schon im letzten Jahr gelang ihnen durch die Relegation der Sprung in die nächsthöhere Liga. Somit setzten sie sich erneut gegen starke Gegner durch und steigen nun in die Landesliga auf! 

Auch die erste Damenmannschaft des TSV ALLOWA schaffte durch ihre Qualität und ihr Durchhaltevermögen der Aufstieg in die Verbandsliga. In Neuffen wurde im Modus "vier gegen vier" um den Aufstieg gespielt. So konnten sich die "Bad Girls" gegen alle Zweitplatzierten der vier Landesligen durchsetzen und gewannen jedes Spiel!

Bürgermeister Ronald Krötz: „Ich gratuliere unseren vier Aufsteigern ganz herzlich! Dass in einem Ort drei Fußballmannschaften und eine Handballmannschaft gleichzeitig den Aufstieg schaffen, gibt es sehr selten. Umso mehr erfüllt es mich mit großer Freude, was dieses Jahr gelungen ist! Aber auch unsere viele andere Mannschaften und Einzelsportler aus Alfdorf haben wieder eine sehr erfolgreiche Saison hinter sich! Ich wünsche allen in der bevorstehenden Sommerpause gute Erholung und für die nächste Saison viel Erfolg, sowie weiterhin schöne kameradschaftliche und gesellige Stunden!“

 

Die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN geht in die nächste Runde und vom 02. bis 22.07. tritt auch ganz ALFDORF erstmalig für den aktiven Klimaschutz in die Pedale. Registrieren Sie sich jetzt online unter www.stadtradeln.de/alfdorf oder über die kostenfreie STADTRADELN-App!

In der Gemeinde Alfdorf geht es ab dem 02.07. beim STADTRADELN um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR fördert das Land die Teilnahme an der Aktion des Klima-Bündnis. Das Ziel: In Teams drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad fahren und Kilometer sammeln – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.
Und das Mitradeln lohnt sich insbesondere in diesem Jahr gleich dreifach: Wer für ein gemeinsames Ziel in die Pedale tritt, stärkt sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit und schont dabei das Klima.
Auch wird der Wettbewerb innerhalb der Kommune noch spannender. Ob Unternehmen oder Schule, Verwaltung oder Sportverein – Radelnde können Unterteams etwa für verschiedene Abteilungen oder Schulklassen gründen und innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten.

Dieses Jahr rückt auch die Teilnahme von Schulen stärker in den Fokus: Unter dem Dach des Landesprogramms MOVERS – Aktiv zur Schule findet erstmalig das Schulradeln als Sonderwettbewerb im Rahmen des STADTRADELN statt. Alle Schulen aus Alfdorf können daran teilnehmen und im Aktionszeitraum möglichst viele Fahrradkilometer sammeln. Die radaktivsten Schulen werden im landesweiten Wettbewerb von MOVERS mit Preisen ausgezeichnet. Neben einem tollen Gemeinschaftserlebnis für Schulen, setzt das Schulradeln auch ein starkes Zeichen für eine sichere und selbstaktive Schulmobilität. Alle Informationen zum Schulradeln, hilfreiche Textvorlagen, Aktionsideen und Kommunikationsmaterialien sind zu finden unter www.movers-bw.de/schulradeln.


Wer nun Lust hat mitzufahren, meldet sich einfach direkt an unter www.stadtradeln.de/alfdorf.
Weitere Informationen zum Schulradeln finden Sie auf www.schulradeln-bw.de.


Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Der Aktionswettbewerb STADTRADELN schafft es jedes Jahr aufs Neue, dass viele Menschen in Baden-Württemberg gemeinsam Millionen von Kilometern im Alltag auf dem Fahrrad zurücklegen. Bereits seit 2008 spornt die Aktion Bürgerinnen und Bürger im Land dazu an, im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs zu sein – ein guter Beitrag für eine umweltfreundliche Mobilitätskultur.“

Bürgermeister Ronald Krötz: „Ich freue mich sehr, dass unsere Gemeinde Alfdorf im Sommer 2023 erstmals am Stadtradeln teilnimmt und wir #miteinander ein Zeichen für aktiven Klimaschutz, Gesundheitsvorsorge und Reduzierung der motorisierten Verkehrsbelastung setzen! Machen auch Sie mit, egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf, zum Besuch einer Veranstaltung, zum Training oder sonst wo, so manche Strecke lässt sich auch mit dem Fahrrad zurücklegen. Arbeitskollegen, Familien oder Freunde können auch ein eigenes Team bilden und gemeinsam Kilometer sammeln. Ich freue mich darauf und wünsche uns allen gute Fahrt!“


Bei Fragen zum STADTRADELN in der Gemeinde Alfdorf wenden Sie sich bitte an:

Julia Müller
Tel.: 07172 / 309 -21
E-Mail: jmueller@alfdorf.de


Weitere Informationen unter www.radkultur-bw.de.

Am Pfingstsonntag, 28. Mai 2023, feierten wir unser Jahrgangsfest in Alfdorf. Und das Wetter spielte in diesem Jahr auch wieder mit.
Nach dem Festumzug ging es für die zahlreichen Jubilare direkt mit dem Gottesdienst von Pfarrer Steinbacher mit allen Jahrgängen in der Stephanuskirche weiter.

Und auch für die zahlreichen Geschenke, Blumen und sonstigen Überraschungen und Bekundungen am Wegesrand nochmals im Namen aller Jahrgänge unser herzlichster Dank.


Bilder: Foto-Kühnle, Welzheim.

 

Über 220 Seniorinnen und Senioren haben sich am Sonntag, den 07. Mai, in das Kultur- und Sportzentrum zu einem fröhlichen und kurzweiligen Nachmittag eingefunden. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Ronald Krötz stimmte Emilian Wahl, Musikschüler der Musikschule Alfdorf mit anspruchsvollen Klavierstücken die zahlreichen Besucher zur Eröffnung auf das gesellige Miteinander ein.

Nach dem kirchlichen Grußwort durch Pfarrer Steinbacher begannen die Damen der Alfdorfer Landfrauen, die das Kultur- und Sportzentrum dem Anlass entsprechend geschmückt und dekoriert hatten, mit dem Servieren von Kaffee und Kuchen. Wobei die Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit nutzen konnten, ausgiebig miteinander zu reden und alte Bekanntschaften zu pflegen.

Gefolgt vom Auftritt der Tanzmädels Vordersteinenberg, die angesichts der vielen Zuschauer zwar etwas aufgeregt waren, aber die Gäste mit ihren lebhaften und toll einstudierten Tanzdarbietungen begeisterten. Im Anschluss wusste der Liederkranz Eintracht Hellershof mit Gesang die Seniorinnen und Senioren freudig zu unterhalten. Nach der Vesperausgabe durch die Landfrauen Alfdorf sowie den Schlussworten durch Bürgermeister Ronald Krötz lud der Liederkranz Eintracht Hellershof zum gemeinsamen Abschlusssingen eines alles in allem gelungenen nachmittags ein.

Unser herzlicher Dank geht an die Landfrauen Alfdorf für die tolle Bewirtung und Dekoration, an Pfarrer Patrick Steinbacher für das Grußwort und die kreativen Beiträge des Musikschülers Emilian Wahl und seiner Ausbilderin Carmen Bausch, der Vordersteinenberger Tanzmädels um die Übungsleiterinnen Gina Nägele und Neele Schwalm sowie dem Liederkranz Eintracht Hellershof um Katja Frank und Dirigent Oliver Geiger.

 

„Ohne es zu wissen, haben Sie durch Ihre Blutspenden schon zahlreichen Menschen das Leben gerettet! Dafür sage ich Ihnen herzlichen Dank, verbunden mit der Bitte: Machen Sie weiter so!“ Mit diesen Worten dankte Bürgermeister Ronald Krötz den zahlreich erschienen Blutspendern, die anlässlich ihrer 10., 25., 50. und 75. Blutspende in der Alfdorfer Ratsstube am 13.03.2023 geehrt wurden. Helmut Weller hatte sogar eine Auszeichnung für seine 100. Blutspende erhalten! In Alfdorf hatte der Blutspendedienst und die Bereitschaft des DRK Ortsverein Alfdorf zwischen November 2021 und August 2022 insgesamt vier Blutspende-Termine angeboten. Hierbei hatten 648 Personen Blut gespendet, wovon 39 Personen Erstspender waren.  Trotz medizinischem Fortschritt konnte für Blut bislang kein Ersatz gefunden werden, weshalb insbesondere Schwerverletzte nach Unfällen, Krebspatienten, operierte Personen und Menschen mit Immunkrankheiten auf die lebensrettenden Blutspenden angewiesen sind. Der Bürgermeister ermutigte die Geehrten auch Multiplikatoren zu sein und auch ihr soziales Umfeld zur Blutspende zu ermutigen. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung hatten die Geehrten eine Urkunde, eine goldene Ehrennadel, ein Geschenk mit Alfdorfer Köstlichkeiten und einen Verzehrgutschein erhalten. Ein großer Dank gilt auch dem Ehrenamtsteam des DRK Ortsverein Alfdorf unter Koordination von Uwe und Bianka Huttelmaier!

Die nächste Blutspenden-Aktion findet am 26.04.2023 von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr im Kultur- und Sportzentrum in Alfdorf statt. Anmeldungen sind unter: www.blutspende.de/blutspendetermine erforderlich!

Zum Gespräch beim größten Arbeitgeber traf sich Bürgermeister Ronald Krötz vor wenigen Tagen mit den Geschäftsführern Eduard Bausch und Dirk Schultz, sowie weiteren leitenden Mitarbeitern von ZF Alfdorf. „Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt wie leistungsstark und innovativ der Alfdorfer Standort mit der Division R für Passive Sicherheitstechnik mit rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist“, so der Bürgermeister nach seinem Besuch. Auch hatte er die Gelegenheit mehrere Crashtests im Echtbetrieb zu erleben. Auch die zum Jahresende bevorstehende Ausgliederung der Division, einem sogenannten "carve out", war Gegenstand der Gespräche. Der ZF-Konzern hat beschlossen, seine erfolgreiche Division Passive Sicherheitstechnik bis Ende 2023 eigenständig aufzustellen. Diese Maßnahme dient dazu, der Division mehr strategische Handlungsoptionen für dessen zukünftige Entwicklung zu geben und damit ein höheres Wachstum zu erzielen. Heute hat die Division Passive Sicherheitstechnik einen Marktanteil von rund 25 Prozent am weltweiten Umsatz mit passiven Sicherheitsausrüstungen, mit erheblichem Potenzial für mehr. Zu dieser Maßnahme kann der Einstieg externer Investoren gehören, die den Zugang zu zusätzlichem Wachstumskapital verbessern kann.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Ausgliederung den Unternehmensbereich als innovativster und zukunftsorientiertester Akteur im Markt, und somit auch den Standort Alfdorf, nachhaltig stärken wird. Auch bin ich dankbar für den sehr guten, vertrauensvollen und regelmäßigen Austausch mit der Geschäftsführung unseres größten Arbeitgebers am Ort“, so Bürgermeister Ronald Krötz.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das ehrenamtliche Team hat das Angebot am Alfdorfer Bücherregal im ehemaligen Bushäusle am Marktplatz um ein tolles Angebot erweitert! Sie können jetzt nicht nur im Internet Sachen verkaufen, verschenken oder suchen. Auch am Alfdorfer Bücherregal gibt es jetzt eine Pinnwand, wo man Zettel anbringen kann und so auch Leute erreicht, die nicht in den Sozialen Medien unterwegs sind. Nutzen Sie diese Möglichkeit!

Zwei Kühe und ein Schwein, aus Holz, wurde der Gemeinde Alfdorf von der Landjugend Schwäbisch Gmünd für unsere Kindergärten gespendet. Zu jedem Holztier gab es noch eine Kiste mit kindgerechtem Informationsmaterial zum Bauernhof. Ziel der Landjugend Württemberg-Baden, welche die Initiative gestartet hat, ist es, den Kindern die Landwirtschaft näher zu bringen.

Vielen Dank an unsere Landjugend für das tolle Geschenk für unsere Kinder. Wir werden die Holztiere in unseren Kindergärten wechselnd und themenbezogen einsetzen.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am vergangenen Montag dem neuen Alfdorfer Ehrenbürger Wolf-Dieter Klink von Bürgermeister Ronald Krötz eine Urkunde überreicht.

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Krötz auf das Lebenswerk von Wolf-Dieter Klink ein, wie er den Betrieb Repa, als Feinstanz- und Repassierwerk, nach Alfdorf verlegte und von nun an einen enormen Aufstieg erlebte. So wurden in Alfdorf unter seiner Regie Sicherheitsgurte und später Airbags entwickelt und die Mitarbeiterzahl stieg von anfangs 150 auf 2.000 Beschäftigte an. Der erste Airbag, der bei Mercedes vom Band rollte, war in  Alfdorf entwickelt worden.
Später fand man mit der US-Firma TRW einen Partner, bei dem Wolf-Dieter Klink als Geschäftsführer tätig war und auch Tochterunternehmen in England, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Polen leitete. Dass Alfdorf die Zentrale und der Standort „Entwicklung und Forschung“ für ganz Europa wurde, ist sein Verdienst! Die heutige Division der ZF, deren derzeit rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die ganze Gemeinde Alfdorf haben ihm viel zu verdanken.
Ebenso hatte Wolf-Dieter Klink immer ein großes soziales Herz für benachteiligte Mitmenschen, soziale Einrichtungen, die örtlichen Vereine und die Partnergemeinde Reinstädt. Auch war Wolf-Dieter Klink Mitbegründer und Sponsor der Alfdorfer Bürgerstiftung.

Dieses Lebenswerk würdigte der Gemeinderat mit der Ernennung zum Ehrenbürger, die bereits letztes Jahr stattgefunden hatte. Die Übergabe der Urkunde war aus gesundheitlichen Gründen erst erfolgt und fand im Beisein der ganzen Familie Klink, von Freunden, von Bürgermeister a.D. Werner Nägele mit Gattin und des Alfdorfer Gemeinderats statt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend in der Ratsstube von Pianist Moritz Frick.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende angespannte Versorgungssituation in Deutschland führt dazu, dass die Möglichkeit einer drohenden Gasmangellage steigt. Das könnte im schlechtesten Fall auch zu Engpässen in der Stromversorgung führen. Nach derzeitiger Einschätzung von Experten wird jedoch die Gefahr eines Stromausfalls für einen ländlichen Bereich, wie es Alfdorf darstellt, als äußerst gering eingeschätzt, kann jedoch auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Für eine bestmögliche Vorbereitung sind nachfolgend die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

1. Kommt eine Gasmangellage?
Je nach Verlauf des bevorstehenden Winters kann es zu einer Gasmangellage kommen. Ein klares Ja oder Nein gibt es aber nicht. Dank eines bisher warmen Jahres sind die Gasspeicher in Deutschland gut gefüllt, aktuell ist die Gasversorgung stabil. Die Höhe des Gasverbrauches in den kommenden Monaten hängt sehr stark von der künftigen Witterung und des Nutzungsverhaltens ab.

2. Was bedeutet eine Gasmangellage für mich?
Kommt es zu einer Gasmangellage, verpflichtet die Bundesregierung (Bundeslastverteiler) zuerst Industriekunden, ihren Gasbezug zu reduzieren oder auf Null zu senken. Ihr persönlicher Netzbetreiber arbeitet stets eng mit dem Bundeslastverteiler zusammen. Auch wenn die sogenannten „geschützten Kunden“ (Privathaushalte oder soziale Einrichtungen) erst an zweiter Stelle in die Pflicht genommen werden, kann es aus technisch nicht vermeidbaren Gründen, z.B. bei einem Druckabfall, zu Gasausfällen bei Ihnen zu Hause kommen.

3. Welchen Einfluss hat eine Gasmangellage auf die Stromversorgung?
Um die schwankende Leistung Erneuerbarer Energien auszugleichen, werden rund 14% des Stroms in unseren Netzen mit Gas erzeugt. Ein Gasmangel könnte im schlechtesten Fall auch zu einem Strommangel führen. Nach Auskunft des lokalen Netzbetreibers wird derzeit davon ausgegangen, dass dies in einem solchen Fall zu angekündigten, kurzzeitigen Stromunterbrechungen führen würde. In diesem Zusammenhang wird dringend vom Kauf von Heizlüftern abgeraten: Würden auf engem Raum zu viele elektrisch betriebene Geräte zeitgleich genutzt, könnten Überlastungen des lokalen Stromnetzes und damit auch ein Stromausfall bei Ihnen daheim entstehen.

4. Was kann ich persönlich tun?
Eine gute und bedachte Notfallvorsorge hilft Ihnen dabei, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Zudem ist Solidarität beim Energiesparen gefragt! Hilfreiche Tipps bietet die Kampagne „CLEVERLÄND“ der baden-württembergischen Landesregierung:

 

Weitere Informationen:

Gasmangellage – die aktuelle Situation im Überblick

Die Gasversorgung in Deutschland ist aktuell stabil, heißt: Engpässe gibt es nicht, die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Gasspeicher sind nahezu voll.

Energiesparen ist gesellschaftliche Aufgabe
Trotz der aktuell stabilen Lage beschäftigt die Sorge vor einer möglichen Gas- und Strommangellage (ein Teil unseres Stroms in unseren Netzen wird mit Gas erzeugt) die Bevölkerung. Außer der deutschen Import- und Exportmenge an Gas sowie den aktuellen Speicherfüllständen spielen die Temperaturen in diesem Winter eine wichtige Rolle. Ein weiterer entscheidender Punkt ist das Verhalten der Verbraucher. Sie sind laut Bundesnetzagentur für rund 40 Prozent des Gasverbrauchs verantwortlich. Bürger sind daher dazu aufgerufen, sich mit konkreten Einsparmaßnahmen solidarisch zu zeigen.

Klare Verantwortlichkeiten je nach Situation
Der „Notfallplan Gas“ regelt die Gasversorgung in Deutschland in einer möglichen Krisensituation. Er sieht drei Eskalationsstufen vor. Im Juni 2022 wurde die zweite Stufe, die „Alarmstufe“ ausgerufen. Zur Alarmstufe kommt es, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt. Ziel der Beteiligten auf dem Markt ist nach wie vor eine Entspannung der Lage. Im Falle einer „Notfallstufe“ übernimmt die Bundesnetzagentur die Hauptverantwortung. Die Notfallstufe wird bei einer außergewöhnlich hohen Nachfrage des Marktes ausgerufen. Dann darf die Bundesnetzagentur Vorgaben machen und direkt in das Netzgeschehen eingreifen. Hierbei kann sie Unternehmen und Verbraucher verpflichten, ihren Gasbezug zu reduzieren oder auf Null zu senken. Weigern sich Verbraucher, diese Vorgaben einzuhalten, werden aller Voraussicht nach die Netzbetreiber die Bundesnetzagentur bei ihren Tätigkeiten unterstützen.


Notfallvorsorge bei Gas- und Stromausfall

Angesichts einer möglichen Gasmangellage sorgen sich viele Bürger vor dem kommenden Winter. Denn die Lage auf dem Gasmarkt kann auch Auswirkungen auf die Stromversorgung haben. Bürger sollten deshalb für einen möglichen Gas- und Stromausfall vorsorgen.

Notfallvorsorge daheim
Die Abhängigkeit von elektrischer Energie in Privathaushalten ist hoch. Im Normalfall werden Stromausfälle innerhalb weniger Stunden behoben. Ein längerfristiger Stromausfall dagegen hätte unter anderem größere Auswirkungen auf das Heizsystem, die Beleuchtung und sämtliche elektronische Geräte. Eine gute und bedachte Notfallvorsorge hilft Bürgern dabei, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. In jedem Fall gilt: Bedacht und überlegt handeln und nicht in Panik verfallen. Um bestmöglich für einen eventuellen Stromausfall vorbereitet zu sein, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) auf seiner Website einige Empfehlungen zusammengestellt.


Wie sind wir in Alfdorf vorbereitet?

Im Falle einer Gasmangellage oder eines Stromausfalls hat die Gemeindeverwaltung Vorkehrungen getroffen, um die Krisenlage bestmöglich bewältigen zu können und Gefahren für Leib und Leben von Menschen abzuwehren. Empfindliche Beeinträchtigungen im Alltag wären jedoch für die Bevölkerung unvermeidbar. Zur Vorbereitung und Bewältigung von entsprechenden Mangellagen wurde eine Taskforce, bestehend aus Vertretern der Gemeindeverwaltung, des Bauhofs, der Feuerwehr, des DRK und eines örtlichen Elektrobetriebes eingerichtet. Im Notfall würde ein Krisenstab aufgerufen, um die Bewältigung der Einsatzlage rund um die Uhr zu gewährleisten. Die Taskforce bereitet hierzu Beschaffungen und Einsatzmaßnahmen vor und tritt regelmäßig zusammen. Hierbei wurden beispielsweise Kommunikationswege festgelegt, Alarm- und Einsatzpläne überarbeitet, Ausrüstungs- und Verbrauchsgegenstände sichergestellt und die Beschaffung von zusätzlichen Funkgeräten und eines Satellitentelefons in Auftrag gegeben.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Telekommunikationsnetz vorübergehend ausfallen würde, wurden vier Notfallmeldepunkte festgelegt, an denen die Bevölkerung Notfälle melden und Hilfe erhalten würde.

Die Notfallmeldepunkte sind:

  • Schule Alfdorf
  • Bürgerzentrum Pfahlbronn
  • Schule Hellershof
  • Feuerwehrstandort in Hintersteinenberg

Notfalltreffpunkt:
Für den Fall, dass in Privatwohnungen die Heizungen und/oder der Strom längerfristig ausfallen würde, wurde als Notfalltreffpunkt das Kultur- und Sportzentrum in Alfdorf festgelegt. Dort soll die Stromversorgung durch ein Notstromaggregat und die Beheizung durch die Hackschnitzelanlage gewährleistet werden. Im Bedarfsfall könnte der Notfalltreffpunkt auf die Schloßgartenschule und die Alte Halle ausgeweitet werden. Hier stehen ausreichend Räumlichkeiten zur Unterbringung und zur Betreuung von Personen in Notlagen zur Verfügung.

Ein weiterer Notfalltreffpunkt könnte gegebenenfalls auch noch im Bürgerzentrum Pfahlbronn entstehen. Die Prüfungen hierzu laufen derzeit noch.


Wie steht es um die Wasserversorgung?

Die Wasserversorgung wird durch den Zweckverband Menzlesmühle sichergestellt. Entsprechende Vorbereitungen sind getroffen und ausreichend Notstromaggregate wurden beschafft, so dass auch im Fall eines Stromausfalls die Wasserversorgung für eine notwendige Menge pro Kopf gewährleistet wäre. 


Ihr Bürgermeister Ronald Krötz


Sie können sich den "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" auch direkt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in PDF-Version herunterladen oder in Schriftform frei Haus zusenden lassen.

Weiterführende Infos unter: www.bbk.bund.de. Oder telefonisch unter 0228 99 550-0 und 0228 5554-0.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

weltweit gedenken die Christen an Karfreitag den Tod und an Ostern die Auferstehung Jesu Christi. Daher ist Ostern das Fest der Freude und Hoffnung! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die bevorstehenden Feiertage mit Ihren Lieben eine erholsame, besinnliche und frohe Zeit! Besonders unter dem Eindruck des Ukraine-Kriegs wird uns allen vor Augen geführt wie fragil scheinbare Sicherheiten sind. Umso mehr verdeutlicht uns diese Zeit wie wichtig und wertvoll Hoffnung und Zuversicht, sowie ein gutes Miteinander und ein guter Zusammenhalt in der Bevölkerung ist. Daher danke ich allen Ehrenamtlichen für ihr soziales und gesellschaftliches Engagement in den Kirchen, Vereinen und anderen Organisationen.

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz

Nur sieben Monate nach seinem Rücktritt vom Profiboxen sicherte sich der Heubacher Kasim Gashi bei seinem Comeback im voll besetzten Alfdorfer Kultur- und Sportzentrum den Titel des Europameisters im Mittelgewicht bis 72.5 Kilogramm durch einen K.O.-Sieg in der vierten Runde.

Weil sein prädestinierter Gegner Siarhei Huliakevich allerdings kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, sollte es nun nicht zum geplanten Revanchekampf kommen. Im Juni letzten Jahres verlor Gashi noch per Knockout in der siebten Runde gegen den Mann aus Belarus. Stattdessen ging es für den Heubacher Lokalmatador am Samstagabend in Alfdorf gegen Almir Skrijelj um den EM-Titel im Mittelgewicht der Union Boxing Federation. Skrijelj hatte Huliakevich im August des Vorjahres noch nach Punkten geschlagen, weshalb Gashi nun bei seiner Rückkehr eine noch anspruchsvollere Aufgabe bevorstand.

Als der mit Spannung erwartete Kampf dann endlich eingeläutet wurde, war noch nicht abzusehen, dass dieser eine knappe Viertelstunde später durch Gashis elften K.O.-Sieg (bei insgesamt 21 Profikämpfen) schon wieder vorbei sein sollte. Bereits gegen Ende der zweiten Runde konnte der Heubacher seinen Gegner mit einer effektiven Links-Rechts-Kombination sogar erstmals zu Fall bringen. Immer wieder schallten laute „Gashi-Gashi-Rufe“ durch die Alfdorfer Sporthalle. Und angespornt von der tollen Kulisse landete Gashi in der vierten Runde den entscheidenden Schlag dieses Kampfes. Denn nach einem harten Leberhaken sank Almir Skrijelj sofort zu Boden, wodurch der vorzeitige Gashi-Erfolg perfekt war. Und er sich bei seinem Comeback gleich einen EM-Gürtel sicherte.

Die Feierlichkeiten mit seiner Familie, seinen Freunden und Fans begannen unmittelbar nach der Urteilsverkündung noch im Ring. Ein strahlender Kasim Gashi genoss sichtlich das Bad in der Menge: „Ich bin überaus glücklich. Ich war vor dem Kampf darauf eingestellt, dass ich harte zehn Runden gehen muss. Aber im Kampf habe ich gemerkt, dass mehr drin ist“, so Gashi, der seinen Konkurrenten mit dem Leberhaken in Runde vier auf dem falschen Fuß erwischt hatte.
Auch der Unterlegene zollte seinen Respekt: „Ich bin davon ausgegangen, bis zum Ende zu kämpfen. Aber leider hat mich mein Gegner überrascht“, sagte Skrijelj. „Geplant war, bis zur fünften Runde etwas langsam zu machen und danach Gas zu geben. Schade, aber das kann beim Boxen eben passieren.“

Herr Bürgermeister Krötz zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über den gelungenen Abend: "Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, einen EM-Kampf nach Alfdorf zu holen. Und herzlichen Glückwunsch an Kasim Gashi zum Gewinn des Titels. Es war ein kurzer, aber harter und toller Kampf - eine wirklich tolle Geschichte für alle Fans und Beteiligten!"