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Hagmühle

Informationen rund um die Hagmühle

Ihren Namen hat sie vom nahe gelegenen Limes, der im Volksmund auch "Hag" (Grenze, Zaun, Hecke) genannt wurde. Die gesamte Reinigungsanlage, ein Gerbgang, ein Schrotgang, drei Walzenstühle, zwei Plansichter und eine Grießputzmaschine können noch in der Mühle besichtigt werden. Das völlig verrottete Mühlrad konnte 2001 durch Spenden erneuert werden, allerdings führt der Mühlkanal kein Wasser.

Heute bietet die nostalgische Kulisse der Hagmühle mit ihrer alten Technik das Ambiente für Kunstausstellungen, Konzerte, Bewirtungstage und Raum für Feste und Feiern bis zu 100 Personen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Hagmühle im Jahr 1417 in einem Urteilsbrief der Grafschaft Limpurg. Der Getreidemühle war - wie damals oft üblich - eine Sägemühle angeschlossen, die ebenfalls vom Wasser der Lein gespeist wurde. "Heinz von Reinharz, zum Reinharz gesessen" verkaufte die Hagmühle im Jahr 1438 den Pflegern der Kirche zu Gebenweiler "für frei und eigen". 29 Gulden erlöste der Rienharzer aus diesem Geschäft, was einer heutigen Kaufkraft von 50 000 Euro entspricht. 1478 erwarb Schenk Albrecht von Limpurg "die Mühle mit Breitenfürst und sie theilte nun alle Schicksale mit Haghof", wie es in der Welzheimer Oberamtsbeschreibung aus dem Jahr 1845 heißt.

Hagmühle
Hagmühle
Hagmühle
Hagmühle

Im 17. Jahrhundert brannte die Mühle ab. Aus dieser Zeit datiert das heutige Hauptgebäude, das 1880 seinen Vorbau erhielt. Bis 1975 war die Hagmühle bewohnt und als Rückschütt-Getreidemühle in Betrieb. Danach stand sie 25 Jahre lang leer und verfiel zunehmend, bis Hans Schwarz aus Alfdorf die Mühle 2002 übernahm und sie in liebevoller Detailarbeit restaurierte. Dabei wurden auch die Außenanlagen komplett neu angelegt und die alte Backstube mit dem Backhaus wieder in Betrieb genommen. In den frühen 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Wasserkraft in der Mühle durch einen Dieselmotor ersetzt. Nach dem Krieg übernahm ein Elektromotor den Antrieb des Mahlwerkes. In dieser Zeit traten auch Walzenstühle an die Stelle der alten Mahlsteine.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Hagmühle unter www.hagmühle.de.

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