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Partnergemeinde Hosszúhetény

Einladung in die ungarische Partnergemeinde Hosszúhetény

Partnerschaftswand
Partnerschaftswand

"Liebe Alfdorfer Mitbürger, Freunde,

wir leben in Süd-Ungarn, in eurer Partnergemeinde Hosszúhetény. Wir sind eine Gruppe von Familien, die alle 12-jährige Kinder haben. Unsere Kinder lernen schon seit sechs Jahren Deutsch in der Schule. Wir möchten in Alfdorf oder Umgebung persönliche Kontakte mit Familien aufnehmen, die gleichaltrige Kinder haben. Wir hoffen, dass dadurch Freundschaften entstehen, die einen zukünftigen Schüleraustausch möglich machen. Wir glauben, dass sowohl die deutschen als auch die ungarischen Kinder davon profitieren würden, wenn sie die Kultur, die Traditionen und die Sprache des anderen Volkes besser kennenlernen. Wir würden gern Familien oder Kinder zu uns nach Ungarn einladen, um die Schönheit unserer Gegend und die Gastfreundschaft in Ungarn zu zeigen. Die Gemeinden Alfdorf und Hosszúhetény unterstützen die Bestrebungen und stellen alle Mittel zur Verfügung, um diese Idee zu verwirklichen. Wir hoffen, dass wir demnächst deutsche Familien oder Kinder aus Alfdorf in unserer Heimat willkommen heißen können.

Mit freundlichen Grüßen
Judit Folkmann, Deutschlehrerin, Dr. Laszlo Csörnyei, Bürgermeister".

Interessenten können sich gerne mit dem Rathaus, Vorzimmer von Herrn Bürgermeister Segan, 07172 309-10, in Verbindung setzen.

Partnerschaftsvertrag unterzeichnet

Alfdorf und Hosszuheteny jetzt in offizieller Partnerschaft verbunden

Der Alfdorfer Bürgermeister Michael Segan und dessen ungarischer Kollege Dr. Laszlo Csörnyei haben am 12. August 2011 im Rahmen einer Festsitzung des Hosszuhetenyer Gemeinderats eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Damit wurde nun die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Alfdorf und Hosszuheteny offiziell besiegelt. Der Alfdorfer Gemeinderat hatte der Partnerschaft und dem Text der Urkunde bereits im April 2011 zugestimmt.

Bürgermeister Dr. Laszlo Csörnyei äußerte in seiner Rede anlässlich der Vertragsunterzeichnung die Hoffnung, dass es im Rahmen dieser Partnerschaft gelingen möge, eine dauerhafte Verbindung zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen, Verbänden, Schulen und Kirchen in Alfdorf und Hosszuheteny zu schaffen. Insbesondere solle der gegenseitige Besuch von Jugend- und Schülergruppen zu Stande kommen.

In seiner Erwiderung rief Bürgermeister Michael Segan in Erinnerung, dass der neue Partnerschaftsvertrag am Vorabend des 50. Jahrestages der Errichtung der Berliner Mauer erfolgte. Mit dieser Mauer sei die Trennung zwischen beiden deutschen Staaten, aber auch von West- und Osteuropa manifestiert worden. Das ungarische Volk sei es gewesen, das 1989 als erstes den Mut gehabt habe, den sogenannten "Eisernen Vorhang" aufzubrechen. Damit sei die Öffnung der Berliner Mauer, die deutsche Wiedervereinigung und die Aufhebung der Teilung Europas erst  möglich geworden. Ereignisse, die ihn als Menschen, Deutschen und Europäer, der in West-Berlin gelebt und studiert habe, besonders berührt und tief bewegt hätten. Mit dem Partnerschaftsvertrag wolle man auf gemeindlicher Ebene einen kleinen Beitrag zur Einigung Europas in Frieden und Freiheit leisten und ein Stück des Dankes an die Ungarn zurückgeben.

Dem feierlichen Akt in der über vollen Aula der Hosszuhetenyer Janos-Nemes-Schule wohnten auch Alfdorfer Gemeinderäte und Vereinsvertreter bei. Nach der Unterzeichnung schnitten die Bürgermeister gemeinsam eine große Torte mit den beiden Gemeindewappen als Verzierung an und verteilten  die Stücke an die vielen anwesenden Gäste und Besucher. Im Anschluss an die Festsitzung des Gemeinderats fand in der katholischen Szent Nikolaus Kirche ein feierliches Konzert der Hosszuhetenyer Musikschule statt.

Während ihres fast einwöchigen Besuchs waren die Alfdorfer wieder privat untergebracht. Auf dem Programm standen neben den Besichtigungen der Teilorte (Hosszuheteny hat noch die Ortsteile Kisujbanya und Püspökszentlaszlo)  sowie gemeindlichen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten auch das Kennenlernen von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Dabei gab es einen besonders intensiven Kontakt mit der deutschen Minderheit, der Schule und dem Kindergarten. Zwischen den Fußballvereinen FC Alfdorf und Hosszuheteny SE wurde bereits ein Freundschaftsspiel in Aussicht genommen.

Ein Gegenbesuch einer ungarischen Delegation ist für den November dieses Jahres vorgesehen. Dabei waren sich die Alfdorfer einig, dass diese Visite eine Herausforderung für deren Gastfreundschaft darstellt. Denn die ungarische Gastfreundschaft dürfte schwer zu toppen sein. Die Gäste aus Hosszuheteny sollen ebenfalls private Quartiere in Alfdorf beziehen.

Weitere Infos

Informationen zu Hosszúhetény finden Sie auf der Homepage unter www.hosszuheteny.hu.