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Gemeindeentwicklung

Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040 – Unsere Zukunft miteinander gestalten!

Die Gemeinde Alfdorf steht – wie viele Kommunen – vor vielfältigen Herausforderungen und Chancen, die durch den demografischen Wandel, den Klimaschutz, gesellschaftliche Veränderungen, sowie technologische Entwicklungen geprägt sind. Um diesen Veränderungen vorausschauend und aktiv zu begegnen, hat der Gemeinderat gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten und der Verwaltung das "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" erarbeitet.

Ziel dieses langfristig ausgerichteten Planungsinstruments ist es, eine tragfähige und zukunftsorientierte Strategie für die Entwicklung der Gesamtgemeinde bis zum Jahr 2040 zu formulieren. Dabei wurden zentrale Handlungsfelder wie Wohnen, Mobilität, Wirtschaft, Umwelt, Infrastruktur, Soziales und Daseinsvorsorge betrachtet und konkrete Leitlinien sowie Maßnahmen entwickelt.

Das "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" dient als Orientierungsrahmen für kommunalpolitische Entscheidungen und als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln. Mit den Hinweisen aus der Bevölkerung, Beiträgen von Fachleuten, sowie der Orts- und Fachkenntnis der Gemeinderäte und der Verwaltung wurden die wichtigsten Handlungsfelder benannt und ein Handlungsprogramm mit Leitsätzen, strategischen Zielen und konkreten Planungen festgelegt.

"Das Gemeindeentwicklungskonzept wird dem Gemeinderat und der Verwaltung die Leitplanken für unser künftiges Handeln vorgeben und uns dabei helfen die gesteckten Ziele im Alltag nicht aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig ist es ein lebendiges Konzept, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden muss. Dies schaffen wir am besten miteinander, mit Gemeinderat, den Vereinen, einer engagierten Bevölkerung und unseren motivierten Mitarbeitern der Gemeinde," so Bürgermeister Ronald Krötz.

 

INTEGRIERTES GEMEINDEENTWICKLUNGSKONZEPT | ALFDORF 2040

TEIL 1 | DER WEG ZUM INTEGRIERTEN GEMEINDEENTWICKLUNGSKONZEPT 

Das Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept „ALFDORF 2040“ wurde mittlerweile vom Gemeinderat beschlossen und befindet sich in der Umsetzungsphase.
Der umfangreiche Prozess zur Erstellung des Entwicklungskonzepts startete bereits im Jahr 2023 und dient nun als "Fahrplan" für die zukünftige Entwicklung Alfdorfs.

Das Konzept fasst die strategischen Ziele und konkreten Projekte für die nächsten 15 Jahre zusammen und stellt damit die Weichen für die langfristige Entwicklung der Gemeinde.
Das Programm wurde zusammen mit dem Büro Reschl Stadtentwicklung über einen integrierten und dialogorientierten Prozess zwischen Verwaltung, Gemeinderat sowie der Bürgerschaft erarbeitet.
Der Entwicklungsprozess mündete in ein konkretes und umsetzungsbezogenes Handlungsprogramm, das für die Bevölkerung, den Gemeinderat und die Verwaltung als Grundlage für das kommunale Handeln der kommenden Jahre dient.                                    

Das Handlungsprogramm des „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ enthält ein Leitbild, strategische Ziele sowie konkrete Projekte und Planungen für alle Lebensbereiche der Kommune.


DER PROZESS

Zwischen Anfang 2023 und Ende 2024 durchlief der Prozess zum Integrierten Gemeindeentwicklungskonzept insgesamt vier Phasen, welche die notwendigen Arbeitsschritte und die umfassende Beteiligung der verschiedenen Akteure integrierten (s. auch Schaubild anbei).
 

  • PHASE 1 | ANALYSEPHASE

Grundstein der Konzepterstellung bildete die umfassende Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse, welche durch eine repräsentative Bürgerbefragung ergänzt wurde. Bei der Befragung im März und April 2023 wurden insgesamt 4.000 Einwohnerinnen und Einwohner zu den verschiedenen Themen der Gemeindeentwicklung befragt. Die Ergebnisse der Befragung sind auf der Homepage der Gemeinde unter "www.alfdorf.de/unsere-gemeinde/gemeindeentwicklung" veröffentlicht.
 

  • PHASE 2 | DIALOGPHASE

Im Zuge einer Klausurtagung vom 30. Juni bis 01. Juli 2023 wurden die Ergebnisse der Bestandsanalyse sowie Ergebnisse der Bürgerbefragung intensiv diskutiert. Ein weiteres zentrales Thema der Klausurtagung stellte die Bevölkerungsvorausrechnung mit ihren diversen demografischen Perspektiven für die Gemeinde dar. Die Bevölkerungsvorausrechnung bildet einen wichtigen Grundstein für das Gemeindeentwicklungskonzept und ist Bestandteil des ersten Handlungsfeldes „Demografische Entwicklung“. Darüber hinaus wurden die folgenden Handlungsfelder vom Gemeinderat diskutiert und mit strategischen Zielsetzungen und Umsetzungsschritten versehen:

- STÄDTEBAULICHE GESTALT | ORTSMITTE | IDENTITÄT
- GEWERBE | EINZELHANDEL | LANDWIRTSCHAFT
- LANDSCHAFT | ÖKOLOGIE | KLIMA
- MOBILITÄT | DIGITALISIERUNG
- WOHNEN
- NAHERHOLUNG | TOURISMUS | KULTUR
- SOZIALE INFRASTRUKTUR | GESUNDHEIT
 

  • PHASE 3 | BÜRGERBETEILIGUNG „ALFDORF 2040“

Im Herbst 2023 startete die offene Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungskonzept. Im Rahmen einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am 16. Oktober 2023 wurden zunächst die Befragungsergebnisse vorgestellt und im Anschluss das Zukunftsatelier eröffnet. Mithilfe des Zukunftsateliers sowie einer digitalen Plattform konnten die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Ideen und Anregungen zu den sechs Handlungsfeldern Wohnen, Arbeiten und Einkaufen; Mobilität und Digitalisierung; Städtebau und Umwelt; Soziales, Kultur und Freizeit sowie Bildung und Betreuung aktiv einbringen.
 

  • PHASE 4 | KONZEPTPHASE

Basierend auf den gesammelten Daten und den intensiven Dialogformaten erfolgte im Frühjahr 2024 die Aufstellung eines Handlungsprogramms. Die darin enthaltenen Ziele und Projekte wurden im Mai 2024 vom Gemeinderat diskutiert und im weiteren Verlauf priorisiert. Der Beschluss des Handlungsprogrammes des Gemeindeentwicklungskonzeptes erfolgte am 24. Juni 2024 im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates.


WEITER GEHT’S MIT DEM HANDLUNGSPROGRAMM IM NÄCHSTEN TEIL!
 

TEIL 2 | DAS HANDLUNGSPROGRAMM IM ÜBERBLICK

Nachdem der erste Teil der Berichtsreihe zum Integrierten Gemeindeentwicklungskonzept „ALFDORF 2040“ den Prozess sowie die Beteiligung der verschiedenen Akteure dargestellt hat, wird hier im weiteren Verlauf das Handlungsprogramm erläutert.

aus dem integrierten Arbeits- und Dialogprozess gewonnenen Erkenntnisse zur strategischen Entwicklung der Gemeinde sind über zwei Planungsebenen der „Strategischen Ziele“ sowie „Projekte und Planungen“ in Handlungsfeldern ausformuliert worden (s. auch Schaubild anbei)


DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG

Um den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, strebt die Gemeinde ein moderates Wachstum der Einwohnerzahl an. Dies soll durch attraktive Lebensbedingungen und die Schaffung von vielfältigem Wohnraum ermöglicht werden. Strategisch wird dabei ein Nettozuzug von durchschnittlich ca. 55 Personen pro Jahr angestrebt, um bis 2040 eine Einwohnerzahl von etwa 7.750 Personen zu erreichen.


A. SIEDLUNGSENTWICKLUNG | WOHNEN

Der Wohnungsbau in Alfdorf verlief in den vergangenen Jahren positiv, insgesamt wurden zwischen 2001 und 2023 501 Wohnungen fertiggestellt, dies entspricht im Durchschnitt 21,8 Wohneinheiten (WE) pro Jahr und liegt etwas über den Zahlen der Wohnfertigstellungen im Rems-Murr-Kreis, der Region Stuttgart oder dem Land Baden-Württemberg. Trotzdem konnte in diesem Zeitraum in der Gemeinde Alfdorf kein Einwohnerwachstum verzeichnet werden bzw. lediglich im Umfang von plus einem Prozent. Dies liegt hauptsächlich am Rückgang der Belegungsdichte, ausgelöst durch den fortschreitenden demografischen Wandel.

Die künftige Siedlungsentwicklung steht unter dem Leitsatz „Zukunftsgerecht wohnen in Alfdorf“.

Dabei hat die Innenentwicklung für die Gemeinde Priorität, um Flächen effizient zu nutzen und den ländlichen Charakter der Gemeinde zu bewahren. Gleichzeitig sollen Außenflächen maßvoll und stufenweise entwickelt werden, um den örtlichen Wohnbedarf zu decken. Die Gemeinde möchte zukünftig vielfältige Wohnangebote für Familien und Seniorinnen und Senioren schaffen und legt damit einen Fokus auf preis- und angebotsdifferenzierten Wohnraum. Diese Zielsetzungen sind wichtig und richtig, allerdings können sie nicht der allgemeinen Marktlage auf dem Wohnungsmarkt generell entgegenwirken. Ein weiteres Ziel der Kommune ist, bei der zukünftigen Siedlungsentwicklung eine aktive Rolle als Beraterin und Moderatorin einzunehmen.


Projekte und Planungen:

  • Innenentwicklungspotentiale aktivieren
  • FNP-Flächen entwickeln
  • Projektentwicklung bei aussichtsreichen Innenentwicklungspotentialen in Alfdorf
  • Projektentwicklung bei aussichtsreichen Innenentwicklungspotentialen in Pfahlbronn
  • Initiierung des Pilotprojektes „Mehrgenerationenwohnen Alfdorf“
  • Kommunales Liegenschaftsmanagement weiterführen
  • Planungsrecht ausschöpfen


B. STÄDTEBAULICHE GESTALT | IDENTITÄT

„Wir treffen uns in der Mitte“ gilt als Leitbild für die Identität und städtebauliche Gestalt des zukünftigen Alfdorfs.

Lebendige Ortsmitten sollen in Alfdorf zu Treffpunkten für Jung und Alt werden und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Auch kurzfristige Maßnahmen wie Begrünung und Sitzgelegenheiten können dabei die Aufenthaltsqualität steigern. Die Sanierung der Ortsmitten wird zum Teil als öffentliche Aufgabe jedoch auch als Aufgabe der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer gesehen. Die städtebauliche Gestalt wird durch kommunale und private Gebäude geprägt, so soll auch die Modernisierungsbereitschaft der Privaten erhöht werden. Im Rahmen eines geförderten Sanierungsgebiets (im Städtebauförderprogramm) können zusätzliche Anreize geschaffen werden.


Projekte und Planungen:

  • Prinzipien der Innenentwicklung fertigstellen
  • Erstellen eines gebietsbezogenen Entwicklungskonzeptes für die Ortsmitte in Pfahlbronn (GISEK)
  • Planungswerkstatt für das Alte Rathaus in Pfahlbronn durchführen


C. GEWERBE | LANDWIRTSCHAFT | EINZELHANDEL

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gemeinde Alfdorf unterlag in den vergangenen 20 Jahren Schwankungen, insgesamt lässt sich jedoch ein Zuwachs beobachten. Erst seit 2019 ist erneut ein leichter Rückgang der Zahlen zu erkennen. Im Jahr 2021 zählte die Gemeinde 3.096 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, dies entspricht einer Steigerung von 7,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2001 (2.877 Beschäftigte). Im regionalen Vergleich stieg die Zahl in Alfdorf in der Vergangenheit unterdurchschnittlich stark an.

In Zukunft soll sich die Entwicklung von Gewerbe, Landwirtschaft und des lokalen Einzelhandels in Alfdorf unter dem Leitbild „Alfdorf lokal entwickeln“ orientieren.

Die Gemeinde Alfdorf fokussiert sich im Bereich Gewerbe, Landwirtschaft und Einzelhandel auf die Bestandsentwicklung vor Neuansiedlungen, um vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen. Die gezielte Entwicklung von Gewerbeflächen und die Modernisierung bestehender Flächen stehen dabei im Vordergrund. Langfristig sollen zusätzlich neue, geeignete Betriebe angesiedelt werden, um die Wirtschaftskraft der Gemeinde zu stärken. Gleichzeitig wird die Sicherung der Nahversorgung angestrebt, insbesondere durch die Integration und Förderung lokaler Direktvermarktung. Die zukunftsgerechte Weiterentwicklung der Landwirtschaft soll einen nachhaltigen Beitrag zur kommunalen Entwicklung leisten.


Projekte und Planungen:

  • Flächenmanagement fortführen
  • Alfdorfs Gewerbeflächenpotentiale abschnittsweise entwickeln
  • Gewerbeflächenpotentiale in Pfahlbronn abschnittsweise entwickeln
  • Angebote des Wochenmarktes ergänzen
  • Dialogveranstaltungen Landwirtschaft


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TEIL 3 | DAS HANDLUNGSPROGRAMM IM ÜBERBLICK

Während im ersten Teil der Berichtsreihe der Prozess im Fokus stand und der zweite Teil das Handlungsprogramm mit den ersten Handlungsfeldern beleuchtet hat, stellt dieser dritte Teil die verbleibenden Handlungsfelder vor.


A. MOBILITÄT | DIGITALISIERUNG

Die Entwicklung des Verkehrs steigt seit Jahrzehnten an, sowohl im Bereich des motorisierten Individualverkehrs (MIV) als auch im Bereich des Wirtschaftsverkehrs, der besonders durch den anhaltenden Trend des Online-Handels auch weiterhin ansteigen wird.  Die Mobilität der Zukunft soll umwelt- und klimaverträglich, sozial, bezahlbar, wirtschaftlich effizient sein und Lebensqualität sichern. Daher strebt auch das Land Baden-Württemberg im Rahmen der Verkehrswende 2030 an, dass eine Verdoppelung des ÖPNVs erfolgt, jedes zweite Auto klimaneutral fährt, insgesamt ein Fünftel weniger Fahrzeuge in den Städten unterwegs ist und jeder zweite Weg selbstaktiv zu Fuß oder mit dem Rad erfolgt.

Mithilfe der entsprechenden Entwicklung läuft die zukünftige Mobilität und Digitalisierung Alfdorfs unter dem Leitsatz „Alfdorf ist vernetzt“.

Zukünftig sollen verstärkt alternative Mobilitätsangebote geschaffen und attraktive Angebote als Alternative zum eigenen Auto gestärkt werden, um einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. Die Sicherheit im Straßenraum und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum soll erhöht werden, um Menschen mit Einschränkungen bessere Teilhabe zu ermöglichen. Innergemeindliche Wegeverbindungen für Rad- und Fußverkehr sollen optimiert werden, speziell die Kindergarten- und Schulwege. Zudem wird die Digitalisierung vorangetrieben, indem ein stabiles Breitbandnetz etabliert wird.


Projekte und Planungen:

  • Straßeninfrastruktur gezielt modernisieren
  • Fuß- und Radwegenetz optimieren
  • Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs
  • Alternative Mobilitätsangebote integrieren
  • Breitbandausbau fortsetzen


B. SOZIALE INFRASTRUKTUR | GESUNDHEIT

„Miteinander in Alfdorf“ gilt als Leitbild für das Handlungsfeld rund um die soziale Infrastruktur und Gesundheitsthemen in Alfdorf.

Auch in der Zukunft soll die ärztliche Versorgung nachhaltig gesichert und gestärkt werden. Schulen und Kindergärten werden zukunftsgerecht saniert und mit dezentralen und bedarfsgerechten Angeboten weiterentwickelt. Zudem sollen zielgruppengerechte Angebote für Jugendliche und Senioren geschaffen sowie der öffentliche Raum für die Nutzung der Gemeinschaft durch verschiedene Elemente als barrierefreien Begegnungsort belebt werden. Ziel ist eine inklusive und generationengerechte Gemeinde, welche Begegnung zwischen den Generationen und ein starkes Miteinander fördert.


Projekte und Planungen:

  • Zusammenlegung der Kindergärten Rienharz und Burgholz
  • Ganztagsbetreuung in der Schlossgartenschule bedarfsgerecht ausbauen
  • Angebote für und mit Jugendlichen weiterentwickeln
  • Angebote für Seniorinnen und Senioren erweitern
  • Plattform zur Stärkung der Nachbarschaft prüfen
  • Erarbeitung eines Sportstättenkonzeptes


C. LANDSCHAFT | ÖKOLOGIE | KLIMA | ENERGIE

Insgesamt erstreckt sich die Gemarkung der Gemeinde Alfdorf auf eine Fläche von 6.852 Hektar, wovon 49 Prozent Waldfläche, 40 Prozent Landwirtschaft und rund 10 Prozent Siedlungs- und Verkehrsflächen einnehmen. Im Vergleich zum Land Baden-Württemberg ist der Anteil der Verkehrs- und Siedlungsfläche mit rund 10 Prozent deutlich niedriger. Dafür nehmen Waldflächen mit 49 Prozent einen deutlich größeren Anteil der Gesamtfläche ein.

Die Entwicklung der Landschaft, Ökologie und Energie wird unter dem Leitsatz „Alfdorf bündelt Energie“ betrachtet.

Die Gemeinde Alfdorf möchte sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen und trägt durch den Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien zu den angestrebten Klimaschutzzielen von Bund, Ländern und Landkreis bei. Gleichzeitig sollen Natur- und Landschaftsräume bewahrt und die Erhöhung der Biodiversität und der Schutz von Natur- und Artenschutz fokussiert werden. Das übergeordnete Ziel ist der Übergang zu einer nachhaltigen Gemeinde.


Projekte und Planungen:

  • Klimaschutzmaßnahmen sinnvoll voranbringen
  • Stellenanteile für Energiemanagement schaffen (bereits erfolgt)
  • Kommunale Wärmeplanung umsetzen
  • Anschluss des Kindergarten Pusteblume (Pfahlbronn) an Nahwärme
  • Stärkung der innerörtlichen Grünstruktur
  • Pflegepatenschaften für öffentliches Grün anstoßen


D. NAHERHOLUNG | TOURISMUS | KULTUR

In Zukunft orientiert sich die Entwicklung von Naherholung, Tourismus und Kultur in Alfdorf unter an dem Leitsatz „Erholsames Alfdorf“.

In der Gemeinde soll sich ein sanfter und naturnaher Tourismus entwickeln und dabei der Naherholungsraum für Ortsansässige und Gäste erhalten werden. Kulturangebote und Feste spielen eine zentrale Rolle für das kulturelle Leben in der Gemeinde. Durch kontinuierliche Beteiligung der Bürgerschaft wird außerdem das Engagement und Miteinander gefördert.


Projekte und Planungen:

  • Regelmäßiger Austausch mit Vereinen und Ehrenamt in Alfdorf
  • Aktualisierung der Rad- und Wanderwegeinfrastruktur
  • Bestehende Angebote für einen nachhaltigen Tourismus besser bewerben


AKTUELLER STAND DER PLANUNG – WAS SEITDEM GESCHAH

Bereits während der Fertigstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes hat die Gemeinde eine Vielzahl von Planungen und Projekten vorangetrieben, welche an der Erreichung der festgelegten Ziele mitwirken. Dabei handelt es sich um die folgenden Entwicklungen, welche bereits jetzt die positive Weiterentwicklung der Gemeinde abbilden:


SIEDLUNGSENTWICKLUNG | WOHNEN

  • Ein neues Wohngebiet ist in Alfdorf in Planung.


STÄDTEBAULICHE GESTALT | IDENTITÄT

  • Mit der Gestaltung des Kronenplatzes wurde in Alfdorf die Ortsmitte aufgewertet und eine zusätzliche Aufenthaltsfläche geschaffen.
  • 04. Mai 2024 fand ein Tag der offenen Tür mit Planungswerkstatt im Rathaus Pfahlbronn statt. Hier wurden lose Ideen für eine mögliche Nutzung eingebracht. Bei der Veranstaltung zeigte sich, dass in Pfahlbronn ausreichend Räumlichkeiten für und durch Vereine und Kirche vorhanden sind, so dass derzeit kein konkreter Raumbedarf besteht, der mit dem Rathaus gedeckt werden könnte.   


GEWERBE | LANDWIRTSCHAFT | EINZELHANDEL

  • Ein neues Gewerbegebiet ist in Alfdorf in Planung.
  • Eine jährliche Dialogveranstaltung mit der Landwirtschaft wurde eingeführt.
  • Der jährliche Alfdorfer Businesstreff wurde etabliert und bietet für Unternehmen und Gewerbetreibenden eine gute Vernetzungs- und Fortbildungsmöglichkeit.


MOBILITÄT | DIGITALISIERUNG

  • Die Realisierung von zwei Mobilfunkmasten (Hellershof, Höldis) hat stattgefunden. Damit ergibt sich eine deutliche Verbesserung der Mobilfunkversorgung im nördlichen Gemeindegebiet.
  • Der geförderte Breitbandausbau für über 500 unterversorgte Anschlüsse in vielen Teilorten und Wohnplätzen befindet sich im Ausbau, so dass voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 alle Bürgerinnen und Bürger der Gesamtgemeinde Zugang zur Breitbandversorgung haben.
  • Die Ortsdurchfahrten in Teilen von Alfdorf, Pfahlbronn und Rienharz wurden auf 30 km/h reduziert und damit die Verkehrssicherheit, sowie die Wohn- und Aufenthaltsqualität erhöht. Zukünftig soll ein weiterer Fußgängerweg in Pfahlbronn umgesetzt werden.
  • Der ÖPNV wurde mit dem neuen Linienbündel seit August 2025 deutlich verbessert.


SOZIALE INFRASTRUKTUR | GESUNDHEIT

  • Die Freizeitangebote für Jugendliche wurden um einen Skatepark und einen Dirtpark erweitert.
  • Die hausärztliche Versorgung konnte durch Übernahme der Arztpraxis Behrendt durch einen Nachfolger gesichert werden.


LANDSCHAFT | ÖKOLOGIE | KLIMA | ENERGIE

  • Mit der Anstellung eines Architekten in der Verwaltung konnte das Energiemanagement der Gemeinde für kommunale Liegenschaften verbessert werden.
  • Die kommunale Wärmeplanung wurde gemeinsam mit den Kommunen Welzheim und Kaisersbach gestartet.
  • Das Nahwärmenetz für kommunale Liegenschaften wird weiter ausgebaut und der Ausfallschutz modernisiert.
  • Mit der Zusammenarbeit der Bürgerenergie Schwäbischer Wald e.G. konnten und können zahlreiche Maßnahmen zur Gewinnung klimaneutraler Energie angestoßen werden.


NAHERHOLUNG | TOURISMUS | KULTUR

  • Der regelmäßige Austausch mit und unter den Vereinen wurde mit dem Vereinsstammtisch etabliert.


Damit endet die dreiteilige Serie zur Vorstellung der Ziele und Projekte des Gemeindeentwicklungskonzeptes „ALFDORF 2040“.

Der vollständige Abschlussbericht wird künftig auf der Website der Gemeinde Alfdorf zum Download bereitstehen.
Das Konzept dient Gemeinderat und Verwaltung als Leitfaden für die kommenden 15 Jahre und gibt Orientierung für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Alfdorf.

Um die zahlreichen Maßnahmen besser umsetzen zu können, hat der Gemeinderat eine Priorisierung vorgenommen.


Das Gemeindeentwicklungskonzept stellt damit die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung und bietet die Grundlage für viele wichtige und spannende Projekte – heute, morgen und in der Zukunft.

Weitere Infos & Ergebnisbericht

Der komplette und 96 Seiten umfassende Ergebnisbericht (Stand: 29.10.2025) kann hier im PDF-Format abgerufen werden.
Gedruckte Exemplare können im Bürgerbüro abgeholt werden.
 

Ergebnisbericht mit Handlungszielen und Handlungsfelder (PDF-Dokument, 12,7 MB, 15.01.2026)

Rathaus Pfahlbronn und Gebietsbezogenes Sanierungskonzept Pfahlbronn

Im Mai und im Juni 2024 hatten im Rahmen des „Gemeindeentwicklungskonzept Alfdorf 2040“ ein Planungsworkshop im Rathaus Pfahlbronn stattgefunden. In Teil I wurde mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Teilen des Gemeinderats und der Verwaltung über künftige Nutzungsmöglichkeiten des Rathaus Pfahlbronn beraten. Es wurden aus der Bevölkerung verschiedene Ideen eingebracht, die von einer TIGER-Gruppe, über eine Begegnungsstätte, bis zur Arztpraxis und Polizeidienststelle reichten. Der Workshop zeigte jedoch auch, dass durch das bereits breite Raum- und Vereinsangebot in Pfahlbronn viele Bedarfe bereits gedeckt sind. So ermöglichen das Bürgerzentrum mit Halle und Vereinsraum, sowie die Vereinsräumlichkeiten des Sportvereins und der Tauziehfreunde viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten, welche auch reichlich genutzt werden. Weiter steht das Rathaus unter Denkmalschutz, wodurch bauliche Änderungen nur begrenzt zulässig sind. Aktuell wird das Rathaus nur in geringem Umfang genutzt, weshalb die Gemeinde weiter bestrebt ist mittelfristig eine sinnvolle Nutzung zu finden. Hierfür sind jedoch auch Investitionen notwendig, die sehr genau abgewogen werden müssen. Der Gemeinderat wird sich weiter mit einer Nutzung beschäftigen. Vorschläge oder Nutzungsanfragen können bei der Gemeindeverwaltung an Herrn Tucciarone unter E-Mail tucciarone(@)alfdorf.de oder Telefon: Telefonnummer: 07172/309-58 gerichtet werden.

Im Teil II wurden die Möglichkeiten eines Gebietsbezogenes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (GISEK) durch das Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung aufgezeigt. Die Planungen sollen durch den Gemeinderat und der Verwaltung in den kommenden Jahren weiter fortgesetzt werden. Ab voraussichtlich 2028 wird die Umsetzung folgen. Hierzu wird eine Aufnahme in das Landessanierungsprogramm angestrebt. Dabei soll es vor allem darum gehen, die Ortsmitte von Pfahlbronn aufzuwerten und z.B. die Plätze gegenüber dem ehemaligen Rathaus oder im Bereich Lindenwasen zu gestalten. Für den Fall der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm sind dann auch Förderungen von Sanierungen an Privatgebäuden innerhalb des Sanierungsgebietes möglich und erwünscht. Der Umfang des Sanierungsgebietes, sowie das mögliche Budget muss allerdings im Rahmen des GISEK zunächst abgestimmt werden. Voraussetzung für das GISEK war das Gemeindeentwicklungskonzeptes, welches vom Gemeinderat inzwischen verabschiedet wurde. Eine weitere Berichterstattung zum Gemeindeentwicklungskonzept folgt in den nächsten Wochen.

"ZUKUNFT RATHAUS PFAHLBRONN" – Tag der offenen Tür und Planungswerkstatt

Gestalten Sie die Zukunft des Alten Rathauses in Pfahlbronn!

Ziele des "Gemeindeentwicklungskonzepts | Alfdorf 2040" sind sowohl die Betrachtung kommunaler Liegenschaften als auch die Stärkung der Ortsmitten in den Teilorten Alfdorfs. Bereits im Winter vergangenen Jahres wurden die kommunalen Liegenschaften und deren Zukunft durch den Gemeinderat diskutiert. Ein zentrales und historisch prägendes Gebäude ist das Alte Rathaus in Pfahlbronn. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist sanierungsbedürftig, die aktuellen Nutzungen werden den Kapazitäten des Gebäudes nicht gerecht. Es herrscht Teilleerstand, insbesondere das Obergeschoss ist ungenutzt.

Für das Rathaus soll eine neue Nutzung gefunden werden, um den Ort zu aktivieren und damit zur Belebung der Ortsmitte in Pfahlbronn beizutragen. Seitens des Gemeinderats besteht der grundsätzliche Wunsch, das Gebäude zukünftig einer öffentlichen Nutzung zuzuführen. Um die Ortsmitte mit dem alten Rathaus als neuen Treffpunkt und Ort des Austauschs der Bürgerinnen und Bürger zu etablieren.

Um die Zukunft des Pfahlbronner Rathauses zu gestalten fehlt es aktuell an einer Idee und einem Konzept. Da die Gemeinde eine Umnutzung des Gebäudes nicht alleine stemmen kann, werden insbesondere Akteurinnen und Akteure gesucht, die gemeinsam das Gebäude beleben und sanieren. So kommen Sie ins Spiel!

Tag der offenen Tür im Rathaus Pfahlbronn am 4. Mai 2024

Im Rahmen des "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" fand ein Tag der offenen Tür im Rathaus Pfahlbronn mit einer Planungswerkstatt statt. Im Rahmen eines angestrebten Gebietsbezogenen Sanierungskonzept (GISEK) in der Ortsmitte Pfahlbronn soll miteinander erarbeitet werden, wie das derzeit weitgehend leerstehende Rathaus genutzt werden kann.

Hierzu ist es dem Gemeinderat und Bürgermeister Ronald Krötz ein großes Anliegen die Bevölkerung aktiv einzubinden, Ideen zu sammeln, miteinander zu beraten und ehrenamtliches Engagement  zu aktivieren. Je nach Zielsetzung kann eine Nutzung und Sanierung nur realisiert werden, wenn ehrenamtliche Partnerschaften entstehen und finanzielle Fördermittel ausgeschöpft und möglicherweise weitere finanzielle Unterstützung gefunden wird.

Viele interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger waren erschienen und nutzten auch die Gelegenheit das unter Denkmalschutz bestehende Rathaus zu besichtigen.
Hierbei wurden schon einige interessante Ideen eingebracht und gesammelt.

Planungsworkshop am 17. Juni 2024

Einladung zur weiteren Bürgerbeteiligung

17. JUNI 2024
Veranstaltungsort: Altes Rathaus Pfahlbronn

Im Rahmen des „Gemeindeentwicklungskonzepts | Alfdorf 2040“ wurde deutlich, dass insbesondere die Ortsmitte Pfahlbronn in den nächsten Jahren städtebaulich aufgewertet und neugestaltet werden soll. Hierfür geht nun der Beteiligungsprozess in einer zweigliedrigen Veranstaltung am 17. Juni 2024 weiter.

Teil I | WORKSHOP Rathaus Pfahlbronn (Anmeldung vorab notwendig)

Ein besonders prägender Teil der Ortsmitte ist das Rathaus in Pfahlbronn. Für die Umnutzung dieses historischen Gebäudes wurden bereits am 04. Mai 2024 die Türen des Gebäudes geöffnet. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher haben hier bereits viele Ideen für Zwischennutzungen sowie zukünftige Nutzungen hervorgebracht. Bei dieser Veranstaltung wurde deutlich, dass für die Reaktivierung des Gebäudes auch bürgerschaftliches Engagement notwendig ist. Dazu wurde öffentlich aufgerufen gemeinsam in der Bürgerschaft Ansätze zu überlegen, wie eine sinnvolle Nutzung und Organisation aussehen könnten.

Diese Vorschläge aus der Bürgerschaft sollen in einem Workshop am 17. Juni 2024 um 18:00 Uhr konkretisiert werden. In einem gemeinsamen Workshop mit der Verwaltung können Sie Ihre ausgearbeiteten Ziele und Ideen für das Rathaus vorstellen. Ein Flyer ist der Pressemitteilung beigefügt und liegt auch im Bürgerbüro aus. Bitte melden Sie sich für diesen Teil der Veranstaltung unter gemeinde(@)alfdorf.de an!

Bitte bringen Sie hierfür folgendes mit:

  1. Welche Nutzungsziele haben Sie für das Gebäude?
  2. Wie möchten Sie sich organisieren? Wie sieht Ihr Konzept aus?
  3. Eine grobe Finanzierungsplanung (z. B. Beantragung von Fördergeldern angestrebt etc.)
  4. Erster Zeithorizont

Teil II | Sanierungsgebiet Ortsmitte Pfahlbronn

Um die Ortsmitte Pfahlbronn zu sanieren, strebt die Gemeinde Alfdorf eine Förderung über die Städtebauförderung/Landessanierungsprogramm an. Um einen Förderantrag zu stellen, muss zunächst eine genaue Analyse des Gebiets durchgeführt werden. Diese Analyse mündet in ein Gebietsbezogenes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (GISEK). Teil des GISEKs ist eine Beteiligung gezielt für das geplante Sanierungsgebiet „Ortsmitte Pfahlbronn“. Als Bürgerin und Bürger der Gemeinde Alfdorf können Sie bei dieser Veranstaltung ortsspezifische Anregungen und Ideen für das Gebiet einbringen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zur durchgeführten Bestandsanalyse und der weiteren Vorgehensweise durch das Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Am 17. Juni ab 18:45 Uhr haben Sie die Möglichkeit über Stärken und Schwächen der Ortsmitte Pfahlbronns zu sprechen und Ziele sowie Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Ortsmitte einzubringen. Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger daher herzlich ein, sich zu informieren und ihre Ideen und Anregungen mitzuteilen.

Die Ergebnisse aus der Beteiligung werden vom Planungsbüro nach Abschluss der Veranstaltung aufbereitet, dem Gemeinderat vorgestellt und fließen in das gebietsbezogene integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (GISEK) mit ein.

Programm am 17. Juni 2024

Ort: Rathaus Pfahlbronn

18:00 Uhr - Workshop zur Umnutzung des Rathauses Pfahlbronn (nur mit Anmeldung)
18:45 Uhr bis 20:15 Uhr - Öffentliche Beteiligung GISEK „Ortsmitte Pfahlbronn“

Befragungsergebnisse zum "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachfolgend werden Ihnen die Befragungsergebnisse zum "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" vorgestellt.

Auch im Namen des Gemeinderats und der Verwaltung danke ich Ihnen für die rege Beteiligung an der Bürgerbefragung! Mit Ihrer hohen Beteiligung ist sichergestellt, dass wir eine gute und valide Einschätzung über die Wohn- und Lebensverhältnisse als Grundlage für die weitere Entwicklung der Gemeinde haben!

Ebenso freue ich mich natürlich über die mit großer Mehrheit sehr guten Bewertungen! So zeigt es, dass Sie gut und gerne in unserem schönen Alfdorf leben! Die Befragung zeigt natürlich auch die Schwachstellen auf, die noch verbesserungswürdig sind.
So war es keine Überraschung, dass in Bereichen wie ÖPNV, kaputte Straßen, Breitbandausbau und zu wenig Bauplätze noch Handlungsbedarf besteht.

In einigen negativ bewerteten Bereichen können wir erfreuliche große Fortschritte vermelden!
Beispielsweise beim Breitbandausbau und den Jugendangeboten haben wir seit meinem Amtsantritt gemeinsam viel bewegt! Der Breitbandausbau der unterversorgten Gebieten hat begonnen und wird anschließend um einen eigenwirtschaftlichen Ausbau der übrigen Gebiete von der NetCom fortgesetzt.
Auch die Digitalisierung in Verwaltung, Schulen und Kindergärten wurde verbessert und wird in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben.
Die Straßenausbesserungen und -sanierungen werden stetig durchgeführt, benötigen jedoch oft einen Vorlauf, da nicht nur der Belag, sondern je nach örtlicher Situation auch die Leitungen und der Kanal ausgetauscht werden müssen. Bei der aufgrund hohen Zahl des Straßennetzes ist dies leider nur in einem überschaubaren Rahmen umsetzbar und bedarf der Priorisierung.

Ein weiteres Gewerbegebiet soll Firmen die Erweiterung und Ansiedlung ermöglichen und es gibt Planungen für weitere Wohngebiete in den nächsten Jahren.

Vieles braucht seine nötige Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg! Hinsichtlich ÖPNV haben wir nur einen indirekten Einfluss, da dies in der Zuständigkeit von VVS und Landratsamt liegt. Aber in der Gremienarbeit werden wir nicht müde auf die Schwachstellen hinzuweisen. So deuten sich auch hier Verbesserungen an. Seine Grenzen hat der ÖPNV-Anschluss jedoch in unseren kleineren Teilorten, da die Finanzierbarkeit leider nicht leistbar ist.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen des Berichts viel Freude und bitte Sie sich auch weiter aktiv mit Ihren Sichtweisen, Ideen und Vorschlägen einzubringen!

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz

Im Frühling 2023 haben wir 4.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Alfdorf zu den wichtigen Themen der Gemeindeentwicklung im Rahmen einer repräsentativen Bürgerbefragung befragt.

Einen kleinen Auszug der Ergebnisse stellen wir Ihnen nun vor.

Auszug aus den Ergebnissen der Bürgerbefragung – TEIL 1

WER WURDE BEFRAGT UND WIE?

Das von der Gemeinde Alfdorf beauftragte Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung hat zusammen mit der Verwaltung und Mitgliedern des Gemeinderats einen Fragebogen entwickelt, der im vergangenen April an 4.000 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner über 16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Alfdorf (repräsentative Stichprobe) versendet wurde. Auf dem Fragebogen war ein Passwort vermerkt, um alternativ zum Papier-Fragebogen die Online-Version des Fragebogens ausfüllen zu können. Darin wurde die Meinung zu unterschiedlichsten Bereichen der Gemeindeentwicklung abgefragt: Vom „Leben, Wohnen und Arbeiten“, über „Infrastruktur, Mobilität und Umwelt“ sowie „Beteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“, bis hin zur „Gemeindeentwicklung Alfdorf 2040“.

Die Anonymität der Befragung wurde sichergestellt. Die Gemeindeverwaltung hatte zu keinem Zeitpunkt Zugang zu ausgefüllten Fragebögen und erhielt die Ergebnisse lediglich in zusammengefasster Form. Um einen möglichst hohen Rücklauf zu erreichen, wurde ein Erinnerungsschreiben versandt. Aus Datenschutzgründen ging dieses Schreiben erneut an alle 4.000 Adressen, auch an diejenigen, die den Fragebogen bereits ausgefüllt hatten. Die Schreiben wurden automatisch erstellt und sämtliche Adressdaten wurden unmittelbar nach Ende der Befragung gelöscht. Die Teilnahme an der Befragung war selbstverständlich freiwillig.

WIE VIELE PERSONEN HABEN SICH BETEILIGT?

Von den insgesamt 4.000 versandten Fragebögen wurden 1.119 gültige Papier-Fragebögen und 522 gültige Online-Fragebögen ausgefüllt und an das Büro Reschl übermittelt. Das entspricht einem Rücklauf von 41 Prozent! Im interkommunalen Vergleich kann der Rücklauf als sehr gut bewertet werden.

WAS PASSIERT MIT DEN ERGEBNISSEN?

Die hohe Beteiligung an der Befragung liefert ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung. Diese Informationen sind wichtig, um im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, also in Ihrem Interesse, bedarfsgerecht und zukunftsorientiert planen zu können. Die Befragungsergebnisse wurden auch dem Gemeinderat im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung im Juni präsentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ideen werden den laufenden Prozess begleiten und fließen in die zukünftigen Planungen und Entscheidungen ein.

LEBENSQUALITÄT

Knapp 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bewerten die Lebensqualität in Alfdorf als sehr gut oder eher gut (siehe Frage 1). Diese hohe Zufriedenheit zeigt sich dabei über alle Altersgruppen hinweg nahezu gleichermaßen. Als Begründung dafür wird in erster Linie die Kombination aus Naturraum und Naherholungsqualität, des regen Vereinslebens, eines guten Miteinanders und der vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten vor Ort gesehen (siehe Fragen 2+3).

Die Lebensbedingungen werden zudem für fast alle Personengruppen äußerst positiv bewertet. Lediglich die Lebensbedingungen für Jugendliche werden mit rund 44 Prozent Zufriedenheit schlechter bewertet, was jedoch im kommunalen Vergleich kein ungewöhnliches Ergebnis ist. Die Gruppe der Jugendlichen selbst, bewertet ihre Lebensbedingungen hingegen besser als der Durchschnitt (55 Prozent; Frage 4, hier nicht abgebildet).

Störend für die Lebensqualität werden von den Befragten hingegen ein mangelhafter ÖPNV, kaputte Straßen und ein hohes Verkehrsaufkommen, aber auch fehlende Einkaufsmöglichkeiten empfunden (siehe Frage 2+3).

BESONDERE ORTE UND EREIGNISSE

Auf die Frage, welches Ereignis die Befragten mit Alfdorf am meisten verbinden, fällt vor allem eine Antwort ins Gewicht: Das Straßenfest. Es ist das zentrale Fest in der Gemeinde und stellt über alle Altersgruppen hinweg ein verbindendes Element dar. Neben regelmäßigen und traditionellen Festen und Veranstaltungen tragen auch charakteristische Orte innerhalb einer Gemeinde zur Herausbildung einer eigenen Identität bei. Mit Alfdorf verbinden die Bürgerinnen und Bürger dabei am häufigsten die Seen und Wälder. Auch häufig genannt wurden die Kirche (keine Definition welche), der Schlossgarten und das Alte Rathaus (Fragen 6+7, hier nicht abgebildet).

FREIZEIT UND LEBENSALLTAG

Auch im Hinblick auf die vorhandenen Kultur-, Freizeit-, Sport-, Vereins-, und religiöse Angebote zeigt sich eine hohe Zufriedenheit bei den Befragten. Wobei es bei den Kultur- und Freizeitangeboten noch Verbesserungsbedarf gibt. Darüber hinaus wünschen sich die Befragten bessere Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Außerdem vermissen Sie mehr potentielle Treffpunkte für diese Zielgruppen (Frage 11 und 13, hier nicht abgebildet).

Auszug aus den Ergebnissen der Bürgerbefragung – TEIL 2

SOZIALES, BILDUNG UND BETREUUNG

Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse im Bereich Bildung und Betreuung, so zeigt sich ein positives Bild. Die vorhandene Infrastruktur, wie die Schulen und Kindergärten wurden von den Befragten positiv bewertet (siehe Frage 20). Verbesserungspotential gibt es aus Sicht der Befragten noch im Hinblick auf das Betreuungsangebot an den Schulen, das Ganztagesangebot in Kindergärten sowie Angebote für Menschen mit Behinderungen. Die ärztliche Versorgung, die sozialen Hilfsangebote sowie der Stiftungshof im Haubenwasen wurden überwiegend positiv bewertet (siehe Frage 20).

MOBILITÄT UND DIGITALISIERUNG

Die Befragten sehen den ÖPNV, den Zustand der Straßen, sowie das hohe Verkehrsaufkommen als störende Faktoren in der Gemeinde Alfdorf (siehe Frage 2+3). Der ÖPNV zu den weiterführenden Schulen, als Verkehrsmittel mit der höchsten Wichtigkeit, wird besser bewertet als der ÖPNV allgemein, aber trotzdem kritisch gesehen. Berücksichtigung der Belange von Fußgängern und Radfahrern werden eher positiv bewertet. Die Schul- und Kindergartenwege sowie die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum werden dazu etwas weniger positiv bewertet (siehe Frage 20). Die digitale Infrastruktur stellt für die Befragten das zweitwichtigste Angebot in diesem Bereich dar. Diese wird nur von etwa ein Drittel als gut oder sehr gut bewertet und sollte daher aus Sicht der Befragten weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus wurde das aktuelle Angebot an neuen/alternativen Mobilitätsformen negativ bewertet. Diese belegen im Vergleich mit den anderen Mobilitätsangeboten bei der Wichtigkeit allerdings den letzten Platz (siehe Frage 20). 

WOHNEN

Das Thema Wohnen ist nicht nur in Alfdorf eines der zentralen Themen der Gemeindeentwicklung. Die Ergebnisse der Befragung zeigen dabei, dass es in diesem Bereich zukünftig weiteren Handlungsbedarf gibt. So erachten etwa 78 Prozent der Befragten das Mietwohnungsangebot im Gemeindegebiet als unzureichend und knapp 61 Prozent sind der Meinung, dass man sich in Alfdorf die vorhandenen Mietwohnungen kaum leisten kann. Auch werden die Bauplätze als nicht ausreichend bezeichnet. Allerdings werden die Preise als angemessen und die Bauplätze als attraktiv angesehen. (siehe Frage 7). 
Der Schwerpunkt des zukünftigen Wohnungsbaus wird von etwa 55 Prozent der Befragten in der Innenentwicklung gesehen. Rund 36 Prozent der Befragten befürworten hingegen eine schwerpunktmäßige Außenentwicklung, also durch die Ausweisung neuer Bauflächen am Ortsrand. Dies spiegelt vor allem die Nachfrage der Gruppe der Familiengründer (20-49-Jährige) wider. Knapp 9 Prozent der Befragten sind dagegen der Meinung, dass Alfdorf keine neuen Bauplätze benötigt (Frage 8, hier nicht abgebildet). 

ARBEITEN UND EINKAUFEN

Im Hinblick auf die gewerbliche Entwicklung von Alfdorf ist die Mehrheit der Befragten (65,5 Prozent) der Meinung, dass weitere Gewerbeflächen für sich neu ansiedelnde (geeignete) Betriebe angeboten werden und nicht nur Bestandsbetrieben Erweiterungsmöglichkeiten eingeräumt werden sollten (24,5 Prozent) (siehe Frage 9). Dies könnte zu einer höheren Zufriedenheit mit den Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten führen, welche derzeit von 56 Prozent der Befragten als gut bis sehr gut bewertet werden (Frage 20, hier nicht abgebildet).
Neben der Natur, Lage und dem ländlichen Charakter schätzen die Befragten an vierter Stelle die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde Alfdorf. Wie unterschiedlich die Einkaufsmöglichkeiten empfunden werden zeigt allerdings auch, dass diese auch an fünfter Stelle bei den störenden Faktoren genannt werden (Frage 2, hier nicht abgebildet). Mit den Einkaufsmöglichkeiten im Lebensmittelbereich sind die Befragten sogar zu 82 Prozent zufrieden. Den Befragten ist es dabei sehr wichtig, diese Einkaufsmöglichkeiten zu erhalten (Frage 15, hier nicht abgebildet). Die Angebote im Nicht-Lebensmittel-Bereich werden mit 24 Prozent Zufriedenheit hingegen eher schlecht bewertet, was sicherlich daran liegt, dass es in Alfdorf auf Grund der Gemeindegröße ohnehin nur begrenzt Nicht-Lebensmittel-Einkaufsangebote gibt (Frage 15, hier nicht abgebildet). 

Kommunale Verwaltung

Die kommunale Verwaltung wurde ebenfalls von der Bürgerschaft im Rahmen der Befragung bewertet (Frage 19). Dabei zeigt sich ein durchweg positives Bild: Die Befragten sind mit der Erreichbarkeit, dem Bürgerservice, der Freundlichkeit, der Fachkompetenz der Verwaltung und der Homepage der Gemeinde mit jeweils über 80 Prozent zufrieden. 

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, haben mit Ihrer Meinung einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Alfdorf geleistet.

VIELEN DANK FÜR IHRE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG!

Hier finden Sie auch nochmals gesondert die vollständigen Befragungsergebnisse sowie weitere Informationen zum Gemeindeentwicklungsprozess:

Präsentation zur Vorstellung der Befragungsergebnisse (PDF-Dokument, 2,36 MB, 01.04.2025)

Bürgerbeteiligung beim "Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040"

Gestalten Sie mit bei der zukünftigen Entwicklung Ihrer Gemeinde!

Der Prozess zum "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" wird mit einer offenen Bürgerbeteiligung fortgesetzt. Vorangegangen sind eine repräsentative Bürgerbefragung, eine flächenbezogene und städtebauliche Bestandsuntersuchung, eine Bevölkerungsvorausrechnung sowie eine kommunale Klausurtagung des Gemeinderats.

Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung am 16. Oktober 2023

Im Zuge der nun stattfindenden Bürgerbeteiligung sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Alfdorf dazu eingeladen, ihre Ideen und Anregungen zu den zentralen Handlungsfeldern der Gemeindeentwicklung (z.B. Wohnen, Arbeiten, Soziales, Mobilität, etc.) einzubringen und sich mit den essentiellen Fragestellungen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde mit ihren Ortsteilen auseinanderzusetzen.

Die Bürgerbeteiligung startet mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am 16. Oktober 2023 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle des Kultur- und Sportzentrums. Im Rahmen der Veranstaltung stellt das Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart, das mit der Erarbeitung dieses ganzheitlichen Konzeptes beauftragt ist, den Gemeindeentwicklungsprozess im Allgemeinen, sowie die Ergebnisse der repräsentativen Befragung vor.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird das Zukunftsatelier der Gemeinde Alfdorf eröffnet, in dem alle Einwohnerinnen und Einwohner von Alfdorf bis einschließlich 31. Oktober 2023 über einen Zeitraum von zwei Wochen, eingeladen sind, ihre Ideen und Anregungen zur Gemeindeentwicklung einzubringen.

Beteiligen Sie sich online oder offline!

"Offline" bietet die Gemeinde eine interaktive Ausstellung im Rathaus an, um kurze Wege für die Bürgerschaft zu ermöglichen und eine möglichst hohe Beteiligung zu erzielen.

Die zentralen Themen und Handlungsfelder der zukünftige Gemeindeentwicklung werden im Zukunftsatelier anhand von Plakaten in einer Ausstellung präsentiert. Im Zuge dieser Ausstellung besteht die Möglichkeit, Ideen und Anregungen auf Antwortbögen anzubringen und in einer Karte zu verorten. Leitfragen und Grafiken dienen hierbei als Orientierungshilfe und Inspiration. Auch freie Vorschläge und Ideen aus der Bürgerschaft sind willkommen.

"Online" werden die gleichen Informationen zu den Themen und Handlungsfeldern auf einer eigenen Projekthomepage dargestellt. Ab dem 17.10. können unter alfdorf.gemeinde-entwickeln.de orts- und zeitungebunden über den gesamten Zeitraum ebenfalls Ideen abgegeben und in einer Karte verortet werden.

Der Gemeinderat, Bürgermeister Ronald Krötz und das Büro Reschl Stadtentwicklung freuen sich auf Ihre Anregungen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Alfdorf.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

"Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ – Ihre Meinung ist gefragt!

Start der Bürgerbefragung zum „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“

In den kommenden Tagen werden Fragebögen für die repräsentative Bürgerbefragung zum „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ verschickt. Damit startet die Bürgerbeteiligung im Gemeindeentwicklungsprozess.

Mit dem "Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ möchte die Gemeinde Alfdorf sich in den zentralen kommunalen Handlungsfeldern strategisch ausrichten und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.

Das Konzept soll unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger entstehen. Hierzu wird in den kommenden Wochen eine repräsentative Befragung der Bürgerinnen und Bürger zu den wichtigen Themen der Gemeindeentwicklung durchgeführt. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und gehen als wichtige Grundlage in die Erarbeitung des Konzepts ein.

Ihre Meinungen und Anliegen sind nun gefragt: Welche Themen sind Ihnen wichtig? Wo sehen Sie Probleme oder Verbesserungsbedarf? Wie soll sich unsere Gemeinde Ihrer Meinung nach weiterentwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Befragung der Bürgerinnen und Bürger ermittelt werden.

Der Fragebogen wurde vom Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Verwaltung und des Gemeinderats entwickelt.

Wer wird befragt?

In den kommenden Tagen wird eine Stichprobe von 4.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ab 16 Jahren und mit Erstwohnsitz in der Gemeinde Alfdorf einen Fragebogen erhalten. Diese repräsentative Stichprobe entspricht der Verteilung der Gesamtbevölkerung in Altersgruppen, Geschlecht und Wohnort (Ortsteile). Alle angeschriebenen Personen sind herzlich eingeladen, den ausgefüllten Fragebogen in dem frankierten Rücksendeumschlag an das Planungsbüro zu schicken. Alternativ zum Papier-Fragebogen lässt sich dieser auch online beantworten. Auf jedem Fragebogen sind hierfür Zugangsdaten vermerkt. Durch individuelle Passwörter kann das Büro die doppelte Abgabe desselben Fragebogens ausschließen. Die Anonymität der Befragung ist gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt gewährleistet: Die Schreiben werden automatisch erstellt und alle Adressdaten unmittelbar nach Ende der Befragung gelöscht.

Damit die Ergebnisse der Befragung die Stimmung und Meinungen richtig wiedergeben, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Wichtig ist dafür auch, dass die ausgefüllten Fragebögen fristgerecht beim Büro Reschl Stadtentwicklung eingehen. So liefern die Ergebnisse ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung zu den zentralen Themen der Gemeindeentwicklung: von „Leben, Wohnen und Arbeiten“ über „Infrastruktur, Mobilität und Umwelt“ sowie „Beteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“ bis hin zu „Gemeindeentwicklung Alfdorf 2040“. Die Gemeindeverwaltung wird zu keinem Zeitpunkt Zugang zu den ausgefüllten Fragebögen haben und wird die Ergebnisse lediglich in zusammengefasster Form erhalten.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die ermittelten Ergebnisse und Ideen werden in das „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ und somit in die zukünftigen Planungen und Entscheidungen der Gemeinde einfließen. Die Ergebnisse der Befragung werden allen Interessierten in einer öffentlichen Veranstaltung vor Ort präsentiert.

Wer sich darüber hinaus im Gemeindeentwicklungsprozess einbringen will, hat die Möglichkeit, sich im Anschluss bei einer offenen Bürgerbeteiligung einzubringen. Sowohl zur Ergebnisvorstellung als auch zur öffentlichen Bürgerbeteiligung wird nochmals separat eingeladen.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig. Sobald Sie in den nächsten Tagen einen Fragebogen in Ihrem Briefkasten finden, sind Sie herzlich eingeladen, mit Ihrer Meinung mit über die weitere Entwicklung der Gemeinde Alfdorf zu entscheiden, um diese auch in Zukunft weiterhin im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bedarfsgerecht und zukunftsorientiert planen zu können.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

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