Im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzept „Alfdorf 2040“ fand am vergangenen Samstag ein Tag der offenen Tür im Rathaus Pfahlbronn mit einer Planungswerkstatt statt. Im Rahmen eines angestrebten Gebietsbezogenen Sanierungskonzept (GISEK) in der Ortsmitte Pfahlbronn soll miteinander erarbeitet werden, wie das derzeit weitgehend leerstehende Rathaus genutzt werden kann. Hierzu ist es dem Gemeinderat und Bürgermeister Ronald Krötz ein großes Anliegen die Bevölkerung aktiv einzubinden, Ideen zu sammeln, miteinander zu beraten und ehrenamtliches Engagement  zu aktivieren. Je nach Zielsetzung kann eine Nutzung und Sanierung nur realisiert werden, wenn ehrenamtliche Partnerschaften entstehen und finanzielle Fördermittel ausgeschöpft und möglicherweise weitere finanzielle Unterstützung gefunden wird. Viele interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger waren erschienen und nutzten auch die Gelegenheit das unter Denkmalschutz bestehende Rathaus zu besichtigen. Hierbei wurden schon einige interessante Ideen eingebracht und gesammelt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich weiterhin mit Ideen und Konzeptvorschlägen einzubringen! Hierzu findet am Montag, 17.06.2024 um 18:00 Uhr im Rathaus Pfahlbronn ein Workshop statt. Hierbei sollen die Ideen vorgestellt und diskutiert werden.

 

Gestalten Sie die Zukunft des Alten Rathauses in Pfahlbronn!

Ziele des „Gemeindeentwicklungskonzepts | Alfdorf 2040“ sind sowohl die Betrachtung kommunaler Liegenschaften als auch die Stärkung der Ortsmitten in den Teilorten Alfdorfs. Bereits im Winter vergangenen Jahres wurden die kommunalen Liegenschaften und deren Zukunft durch den Gemeinderat diskutiert. Ein zentrales und historisch prägendes Gebäude ist das Alte Rathaus in Pfahlbronn. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist sanierungsbedürftig, die aktuellen Nutzungen werden den Kapazitäten des Gebäudes nicht gerecht. Es herrscht Teilleerstand, insbesondere das Obergeschoss ist ungenutzt.

Für das Rathaus soll eine neue Nutzung gefunden werden, um den Ort zu aktivieren und damit zur Belebung der Ortsmitte in Pfahlbronn beizutragen. Seitens des Gemeinderats besteht der grundsätzliche Wunsch, das Gebäude zukünftig einer öffentlichen Nutzung zuzuführen. Um die Ortsmitte mit dem alten Rathaus als neuen Treffpunkt und Ort des Austauschs der Bürgerinnen und Bürger zu etablieren.

Um die Zukunft des Pfahlbronner Rathauses zu gestalten fehlt es aktuell an einer Idee und einem Konzept. Da die Gemeinde eine Umnutzung des Gebäudes nicht alleine stemmen kann, werden insbesondere Akteurinnen und Akteure gesucht, die gemeinsam das Gebäude beleben und sanieren. So kommen Sie ins Spiel!

Am 4. Mai 2024 laden wir Sie herzlich ein zum Tag der offenen Tür in das Rathaus Pfahlbronn. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen über die Zukunft des Rathauses in Pfahlbronn sprechen.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierte, die gern einmal einen Blick in das Gebäude werfen möchten. Dennoch ist das Ziel eine erste Ideensammlung bezüglich des Konzepts, Finanzierungsmöglichkeiten sowie interessierte Akteurinnen und Akteure aus der Bürgerschaft zu finden, um das alte Rathaus zu reaktivieren.


PROGRAMM von 12:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Der Tag der offenen Tür startet um 12:00 Uhr mit Essensangeboten des Fördervereins der Pfahlbronner Vereine. Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung erfolgt um 13:00 Uhr mit der Begrüßung von Bürgermeister Ronald Krötz sowie eines anschließenden Informationsvortrags zu den Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken einer möglichen Reaktivierung des Gebäudes vom Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung.

Die Türen des Rathauses sowie die Informations- und Beteiligungsstände im Obergeschoss sind bis 15:30 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachfolgend werden Ihnen die Befragungsergebnisse zum Gemeindeentwicklungskonzept Alfdorf 2040 vorgestellt. Auch im Namen des Gemeinderats und der Verwaltung danke ich Ihnen für die rege Beteiligung an der Bürgerbefragung! Mit Ihrer hohen Beteiligung ist sichergestellt, dass wir eine gute und valide Einschätzung über die Wohn- und Lebensverhältnisse als Grundlage für die weitere Entwicklung der Gemeinde haben! Ebenso freue ich mich natürlich über die mit großer Mehrheit sehr guten Bewertungen! So zeigt es, dass Sie gut und gerne in unserem schönen Alfdorf leben! Die Befragung zeigt natürlich auch die Schwachstellen auf, die noch verbesserungswürdig sind. So war es keine Überraschung, dass in Bereichen wie ÖPNV, kaputte Straßen, Breitbandausbau und zu wenig Bauplätze noch Handlungsbedarf besteht. In einigen negativ bewerteten Bereichen können wir erfreuliche große Fortschritte vermelden! Beispielsweise beim Breitbandausbau und den Jugendangeboten haben wir seit meinem Amtsantritt gemeinsam viel bewegt! Der Breitbandausbau der unterversorgten Gebieten hat begonnen und wird anschließend um einen eigenwirtschaftlichen Ausbau der übrigen Gebiete von der NetCom fortgesetzt. Auch die Digitalisierung in Verwaltung, Schulen und Kindergärten wurde verbessert und wird in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben. Die Straßenausbesserungen und -sanierungen werden stetig durchgeführt, benötigen jedoch oft einen Vorlauf, da nicht nur der Belag, sondern je nach örtlicher Situation auch die Leitungen und der Kanal ausgetauscht werden müssen. Bei der aufgrund hohen Zahl des Straßennetzes ist dies leider nur in einem überschaubaren Rahmen umsetzbar und bedarf der Priorisierung. Ein weiteres Gewerbegebiet soll Firmen die Erweiterung und Ansiedlung ermöglichen und es gibt Planungen für weitere Wohngebiete in den nächsten Jahren. Vieles braucht seine nötige Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg! Hinsichtlich ÖPNV haben wir nur einen indirekten Einfluss, da dies in der Zuständigkeit von VVS und Landratsamt liegt. Aber in der Gremienarbeit werden wir nicht müde auf die Schwachstellen hinzuweisen. So deuten sich auch hier Verbesserungen an. Seine Grenzen hat der ÖPNV-Anschluss jedoch in unseren kleineren Teilorten, da die Finanzierbarkeit leider nicht leistbar ist.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen des Berichts viel Freude und bitte Sie sich auch weiter aktiv mit Ihren Sichtweisen, Ideen und Vorschlägen einzubringen!

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz



Im Frühling 2023 haben wir 4.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Alfdorf zu den wichtigen Themen der Gemeindeentwicklung im Rahmen einer repräsentativen Bürgerbefragung befragt.

Einen kleinen Auszug der Ergebnisse stellen wir Ihnen nun vor.


Auszug aus den Ergebnissen der Bürgerbefragung – TEIL 1

WER WURDE BEFRAGT UND WIE?

Das von der Gemeinde Alfdorf beauftragte Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung hat zusammen mit der Verwaltung und Mitgliedern des Gemeinderats einen Fragebogen entwickelt, der im vergangenen April an 4.000 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner über 16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Alfdorf (repräsentative Stichprobe) versendet wurde. Auf dem Fragebogen war ein Passwort vermerkt, um alternativ zum Papier-Fragebogen die Online-Version des Fragebogens ausfüllen zu können. Darin wurde die Meinung zu unterschiedlichsten Bereichen der Gemeindeentwicklung abgefragt: Vom „Leben, Wohnen und Arbeiten“, über „Infrastruktur, Mobilität und Umwelt“ sowie „Beteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“, bis hin zur „Gemeindeentwicklung Alfdorf 2040“.

Die Anonymität der Befragung wurde sichergestellt. Die Gemeindeverwaltung hatte zu keinem Zeitpunkt Zugang zu ausgefüllten Fragebögen und erhielt die Ergebnisse lediglich in zusammengefasster Form. Um einen möglichst hohen Rücklauf zu erreichen, wurde ein Erinnerungsschreiben versandt. Aus Datenschutzgründen ging dieses Schreiben erneut an alle 4.000 Adressen, auch an diejenigen, die den Fragebogen bereits ausgefüllt hatten. Die Schreiben wurden automatisch erstellt und sämtliche Adressdaten wurden unmittelbar nach Ende der Befragung gelöscht. Die Teilnahme an der Befragung war selbstverständlich freiwillig.

WIE VIELE PERSONEN HABEN SICH BETEILIGT?

Von den insgesamt 4.000 versandten Fragebögen wurden 1.119 gültige Papier-Fragebögen und 522 gültige Online-Fragebögen ausgefüllt und an das Büro Reschl übermittelt. Das entspricht einem Rücklauf von 41 Prozent! Im interkommunalen Vergleich kann der Rücklauf als sehr gut bewertet werden.

WAS PASSIERT MIT DEN ERGEBNISSEN?

Die hohe Beteiligung an der Befragung liefert ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung. Diese Informationen sind wichtig, um im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, also in Ihrem Interesse, bedarfsgerecht und zukunftsorientiert planen zu können. Die Befragungsergebnisse wurden auch dem Gemeinderat im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung im Juni präsentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ideen werden den laufenden Prozess begleiten und fließen in die zukünftigen Planungen und Entscheidungen ein.

LEBENSQUALITÄT

Knapp 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bewerten die Lebensqualität in Alfdorf als sehr gut oder eher gut (siehe Frage 1). Diese hohe Zufriedenheit zeigt sich dabei über alle Altersgruppen hinweg nahezu gleichermaßen. Als Begründung dafür wird in erster Linie die Kombination aus Naturraum und Naherholungsqualität, des regen Vereinslebens, eines guten Miteinanders und der vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten vor Ort gesehen (siehe Fragen 2+3).

Die Lebensbedingungen werden zudem für fast alle Personengruppen äußerst positiv bewertet. Lediglich die Lebensbedingungen für Jugendliche werden mit rund 44 Prozent Zufriedenheit schlechter bewertet, was jedoch im kommunalen Vergleich kein ungewöhnliches Ergebnis ist. Die Gruppe der Jugendlichen selbst, bewertet ihre Lebensbedingungen hingegen besser als der Durchschnitt (55 Prozent; Frage 4, hier nicht abgebildet).

Störend für die Lebensqualität werden von den Befragten hingegen ein mangelhafter ÖPNV, kaputte Straßen und ein hohes Verkehrsaufkommen, aber auch fehlende Einkaufsmöglichkeiten empfunden (siehe Frage 2+3).

BESONDERE ORTE UND EREIGNISSE

Auf die Frage, welches Ereignis die Befragten mit Alfdorf am meisten verbinden, fällt vor allem eine Antwort ins Gewicht: Das Straßenfest. Es ist das zentrale Fest in der Gemeinde und stellt über alle Altersgruppen hinweg ein verbindendes Element dar. Neben regelmäßigen und traditionellen Festen und Veranstaltungen tragen auch charakteristische Orte innerhalb einer Gemeinde zur Herausbildung einer eigenen Identität bei. Mit Alfdorf verbinden die Bürgerinnen und Bürger dabei am häufigsten die Seen und Wälder. Auch häufig genannt wurden die Kirche (keine Definition welche), der Schlossgarten und das Alte Rathaus (Fragen 6+7, hier nicht abgebildet).

FREIZEIT UND LEBENSALLTAG

Auch im Hinblick auf die vorhandenen Kultur-, Freizeit-, Sport-, Vereins-, und religiöse Angebote zeigt sich eine hohe Zufriedenheit bei den Befragten. Wobei es bei den Kultur- und Freizeitangeboten noch Verbesserungsbedarf gibt. Darüber hinaus wünschen sich die Befragten bessere Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Außerdem vermissen Sie mehr potentielle Treffpunkte für diese Zielgruppen (Frage 11 und 13, hier nicht abgebildet).


Auszug aus den Ergebnissen der Bürgerbefragung – TEIL 2

SOZIALES, BILDUNG UND BETREUUNG

Wirft man einen Blick auf die Ergebnisse im Bereich Bildung und Betreuung, so zeigt sich ein positives Bild. Die vorhandene Infrastruktur, wie die Schulen und Kindergärten wurden von den Befragten positiv bewertet (siehe Frage 20). Verbesserungspotential gibt es aus Sicht der Befragten noch im Hinblick auf das Betreuungsangebot an den Schulen, das Ganztagesangebot in Kindergärten sowie Angebote für Menschen mit Behinderungen. Die ärztliche Versorgung, die sozialen Hilfsangebote sowie der Stiftungshof im Haubenwasen wurden überwiegend positiv bewertet (siehe Frage 20).

MOBILITÄT UND DIGITALISIERUNG

Die Befragten sehen den ÖPNV, den Zustand der Straßen, sowie das hohe Verkehrsaufkommen als störende Faktoren in der Gemeinde Alfdorf (siehe Frage 2+3). Der ÖPNV zu den weiterführenden Schulen, als Verkehrsmittel mit der höchsten Wichtigkeit, wird besser bewertet als der ÖPNV allgemein, aber trotzdem kritisch gesehen. Berücksichtigung der Belange von Fußgängern und Radfahrern werden eher positiv bewertet. Die Schul- und Kindergartenwege sowie die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum werden dazu etwas weniger positiv bewertet (siehe Frage 20). Die digitale Infrastruktur stellt für die Befragten das zweitwichtigste Angebot in diesem Bereich dar. Diese wird nur von etwa ein Drittel als gut oder sehr gut bewertet und sollte daher aus Sicht der Befragten weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus wurde das aktuelle Angebot an neuen/alternativen Mobilitätsformen negativ bewertet. Diese belegen im Vergleich mit den anderen Mobilitätsangeboten bei der Wichtigkeit allerdings den letzten Platz (siehe Frage 20). 

WOHNEN

Das Thema Wohnen ist nicht nur in Alfdorf eines der zentralen Themen der Gemeindeentwicklung. Die Ergebnisse der Befragung zeigen dabei, dass es in diesem Bereich zukünftig weiteren Handlungsbedarf gibt. So erachten etwa 78 Prozent der Befragten das Mietwohnungsangebot im Gemeindegebiet als unzureichend und knapp 61 Prozent sind der Meinung, dass man sich in Alfdorf die vorhandenen Mietwohnungen kaum leisten kann. Auch werden die Bauplätze als nicht ausreichend bezeichnet. Allerdings werden die Preise als angemessen und die Bauplätze als attraktiv angesehen. (siehe Frage 7). 
Der Schwerpunkt des zukünftigen Wohnungsbaus wird von etwa 55 Prozent der Befragten in der Innenentwicklung gesehen. Rund 36 Prozent der Befragten befürworten hingegen eine schwerpunktmäßige Außenentwicklung, also durch die Ausweisung neuer Bauflächen am Ortsrand. Dies spiegelt vor allem die Nachfrage der Gruppe der Familiengründer (20-49-Jährige) wider. Knapp 9 Prozent der Befragten sind dagegen der Meinung, dass Alfdorf keine neuen Bauplätze benötigt (Frage 8, hier nicht abgebildet). 

ARBEITEN UND EINKAUFEN

Im Hinblick auf die gewerbliche Entwicklung von Alfdorf ist die Mehrheit der Befragten (65,5 Prozent) der Meinung, dass weitere Gewerbeflächen für sich neu ansiedelnde (geeignete) Betriebe angeboten werden und nicht nur Bestandsbetrieben Erweiterungsmöglichkeiten eingeräumt werden sollten (24,5 Prozent) (siehe Frage 9). Dies könnte zu einer höheren Zufriedenheit mit den Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten führen, welche derzeit von 56 Prozent der Befragten als gut bis sehr gut bewertet werden (Frage 20, hier nicht abgebildet).
Neben der Natur, Lage und dem ländlichen Charakter schätzen die Befragten an vierter Stelle die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Gemeinde Alfdorf. Wie unterschiedlich die Einkaufsmöglichkeiten empfunden werden zeigt allerdings auch, dass diese auch an fünfter Stelle bei den störenden Faktoren genannt werden (Frage 2, hier nicht abgebildet). Mit den Einkaufsmöglichkeiten im Lebensmittelbereich sind die Befragten sogar zu 82 Prozent zufrieden. Den Befragten ist es dabei sehr wichtig, diese Einkaufsmöglichkeiten zu erhalten (Frage 15, hier nicht abgebildet). Die Angebote im Nicht-Lebensmittel-Bereich werden mit 24 Prozent Zufriedenheit hingegen eher schlecht bewertet, was sicherlich daran liegt, dass es in Alfdorf auf Grund der Gemeindegröße ohnehin nur begrenzt Nicht-Lebensmittel-Einkaufsangebote gibt (Frage 15, hier nicht abgebildet). 


Kommunale Verwaltung

Die kommunale Verwaltung wurde ebenfalls von der Bürgerschaft im Rahmen der Befragung bewertet (Frage 19). Dabei zeigt sich ein durchweg positives Bild: Die Befragten sind mit der Erreichbarkeit, dem Bürgerservice, der Freundlichkeit, der Fachkompetenz der Verwaltung und der Homepage der Gemeinde mit jeweils über 80 Prozent zufrieden. 

 

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, haben mit Ihrer Meinung einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Alfdorf geleistet.

VIELEN DANK FÜR IHRE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG!

 


 

Hier finden Sie auch nochmals gesondert die vollständigen Befragungsergebnisse sowie weitere Informationen zum Gemeindeentwicklungsprozess:

Präsentation zur Vorstellung der Befragungsergebnisse (im PDF-Format)
 

Der Prozess zum "Gemeindeentwicklungskonzept | Alfdorf 2040" wird mit einer offenen Bürgerbeteiligung fortgesetzt. Vorangegangen sind eine repräsentative Bürgerbefragung, eine flächenbezogene und städtebauliche Bestandsuntersuchung, eine Bevölkerungsvorausrechnung sowie eine kommunale Klausurtagung des Gemeinderats.


Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung am 16. Oktober 2023

Im Zuge der nun stattfindenden Bürgerbeteiligung sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Alfdorf dazu eingeladen, ihre Ideen und Anregungen zu den zentralen Handlungsfeldern der Gemeindeentwicklung (z.B. Wohnen, Arbeiten, Soziales, Mobilität, etc.) einzubringen und sich mit den essentiellen Fragestellungen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde mit ihren Ortsteilen auseinanderzusetzen.

Die Bürgerbeteiligung startet mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am 16. Oktober 2023 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle des Kultur- und Sportzentrums. Im Rahmen der Veranstaltung stellt das Planungsbüro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart, das mit der Erarbeitung dieses ganzheitlichen Konzeptes beauftragt ist, den Gemeindeentwicklungsprozess im Allgemeinen, sowie die Ergebnisse der repräsentativen Befragung vor.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird das Zukunftsatelier der Gemeinde Alfdorf eröffnet, in dem alle Einwohnerinnen und Einwohner von Alfdorf bis einschließlich 31. Oktober 2023 über einen Zeitraum von zwei Wochen, eingeladen sind, ihre Ideen und Anregungen zur Gemeindeentwicklung einzubringen.


Beteiligen Sie sich online oder offline!

"Offline" bietet die Gemeinde eine interaktive Ausstellung im Rathaus an, um kurze Wege für die Bürgerschaft zu ermöglichen und eine möglichst hohe Beteiligung zu erzielen.

Die zentralen Themen und Handlungsfelder der zukünftige Gemeindeentwicklung werden im Zukunftsatelier anhand von Plakaten in einer Ausstellung präsentiert. Im Zuge dieser Ausstellung besteht die Möglichkeit, Ideen und Anregungen auf Antwortbögen anzubringen und in einer Karte zu verorten. Leitfragen und Grafiken dienen hierbei als Orientierungshilfe und Inspiration. Auch freie Vorschläge und Ideen aus der Bürgerschaft sind willkommen.

"Online" werden die gleichen Informationen zu den Themen und Handlungsfeldern auf einer eigenen Projekthomepage dargestellt. Ab dem 17.10. können unter alfdorf.gemeinde-entwickeln.de orts- und zeitungebunden über den gesamten Zeitraum ebenfalls Ideen abgegeben und in einer Karte verortet werden.

Der Gemeinderat, Bürgermeister Ronald Krötz und das Büro Reschl Stadtentwicklung freuen sich auf Ihre Anregungen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Alfdorf.


Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

 

In den kommenden Tagen werden Fragebögen für die repräsentative Bürgerbefragung zum „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ verschickt. Damit startet die Bürgerbeteiligung im Gemeindeentwicklungsprozess.

Mit dem "Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ möchte die Gemeinde Alfdorf sich in den zentralen kommunalen Handlungsfeldern strategisch ausrichten und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.

Das Konzept soll unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger entstehen. Hierzu wird in den kommenden Wochen eine repräsentative Befragung der Bürgerinnen und Bürger zu den wichtigen Themen der Gemeindeentwicklung durchgeführt. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und gehen als wichtige Grundlage in die Erarbeitung des Konzepts ein.

Ihre Meinungen und Anliegen sind nun gefragt: Welche Themen sind Ihnen wichtig? Wo sehen Sie Probleme oder Verbesserungsbedarf? Wie soll sich unsere Gemeinde Ihrer Meinung nach weiterentwickeln? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Befragung der Bürgerinnen und Bürger ermittelt werden.

Der Fragebogen wurde vom Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Verwaltung und des Gemeinderats entwickelt.
 

Wer wird befragt?

In den kommenden Tagen wird eine Stichprobe von 4.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ab 16 Jahren und mit Erstwohnsitz in der Gemeinde Alfdorf einen Fragebogen erhalten. Diese repräsentative Stichprobe entspricht der Verteilung der Gesamtbevölkerung in Altersgruppen, Geschlecht und Wohnort (Ortsteile). Alle angeschriebenen Personen sind herzlich eingeladen, den ausgefüllten Fragebogen in dem frankierten Rücksendeumschlag an das Planungsbüro zu schicken. Alternativ zum Papier-Fragebogen lässt sich dieser auch online beantworten. Auf jedem Fragebogen sind hierfür Zugangsdaten vermerkt. Durch individuelle Passwörter kann das Büro die doppelte Abgabe desselben Fragebogens ausschließen. Die Anonymität der Befragung ist gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt gewährleistet: Die Schreiben werden automatisch erstellt und alle Adressdaten unmittelbar nach Ende der Befragung gelöscht.

Damit die Ergebnisse der Befragung die Stimmung und Meinungen richtig wiedergeben, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Wichtig ist dafür auch, dass die ausgefüllten Fragebögen fristgerecht beim Büro Reschl Stadtentwicklung eingehen. So liefern die Ergebnisse ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung zu den zentralen Themen der Gemeindeentwicklung: von „Leben, Wohnen und Arbeiten“ über „Infrastruktur, Mobilität und Umwelt“ sowie „Beteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“ bis hin zu „Gemeindeentwicklung Alfdorf 2040“. Die Gemeindeverwaltung wird zu keinem Zeitpunkt Zugang zu den ausgefüllten Fragebögen haben und wird die Ergebnisse lediglich in zusammengefasster Form erhalten.
 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die ermittelten Ergebnisse und Ideen werden in das „Gemeindeentwicklungskonzept | ALFDORF 2040“ und somit in die zukünftigen Planungen und Entscheidungen der Gemeinde einfließen. Die Ergebnisse der Befragung werden allen Interessierten in einer öffentlichen Veranstaltung vor Ort präsentiert.

Wer sich darüber hinaus im Gemeindeentwicklungsprozess einbringen will, hat die Möglichkeit, sich im Anschluss bei einer offenen Bürgerbeteiligung einzubringen. Sowohl zur Ergebnisvorstellung als auch zur öffentlichen Bürgerbeteiligung wird nochmals separat eingeladen.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig. Sobald Sie in den nächsten Tagen einen Fragebogen in Ihrem Briefkasten finden, sind Sie herzlich eingeladen, mit Ihrer Meinung mit über die weitere Entwicklung der Gemeinde Alfdorf zu entscheiden, um diese auch in Zukunft weiterhin im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bedarfsgerecht und zukunftsorientiert planen zu können.
 

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!