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Vordersteinenberg

Geschichtliches über Vordersteinenberg

Die Geschichte Vordersteinenbergs kann urkundlich nicht bis zur Anfangszeit zurückverfolgt werden. Es wird angenommen, dass die Hohenstaufen die ersten Bauern ansiedelten. Es gibt aber auch Indizien die für einen früheren Siedlungsvorstoß, bereits im 8./9. Jahrhundert sprechen.

1251
Erste urkundliche Erwähnung. Es wird von einer Hammerschmiede bei Kapf und einer Hammerschmiede bei Hüttenbühl, die gemeinsam ein Bergwerk bildeten, berichtet. Auch Glashütten gab es in der Gegend um Hüttenbühl die Holzkohle wurde in den Wäldern um Vordersteinenberg hergestellt.

1356
Die Herren von Limpurg erhielten das Reichs-Erbschenkamt von Kaiser Karl IV.

1374
Die Schenken von Limpurg wurden im Raum Gaildorf besitzberechtigt. Im 14. und in den folgenden Jahrhunderten gehörten große Teile Vordersteinenbergs den Schenken von Limpurg.

1403
Den Schenken von Limpurg wurde vom Kaiser ein Gericht zu Seelach bestätigt. Zu dem Gerichtsbezirk gehörten 17 Kloster lorchische Güter (5 Vordersteinenberg, 4 Hintersteinenberg, 1 Deschenhof, 1 Kapf, 1 Stixenhof ...). Im Volksmund wurde das Gericht zu Seelach, mit der Gerichtsstätte auf dem Höhenrücken zwischen Seelach und Nardenheim auch "Siebzehnergericht" genannt.

1713
Die männliche Linie des Hauses Limpurg ist erloschen. Schon vor der Reformation waren einige Höfe von Hintersteinenberg dem Vogt von Spraitbach und somit der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd untertan. Nach der Reformation blieben diese Höfe katholisch, während die anderen Bauern von Vordersteinenberg wie das ganze Limpurger Land den neuen Glauben annahmen.

bis 1806
gehörten Teile zur Herrschaft Gaildorf-Wurmbrand, Limpurg-Sontheim-Gaildorf, Gaildorf-Assenheim und zum Klosteroberamt Lorch.

1807
Vordersteinenberg wurde, nach Auflösung der Grafschaft Limpurg, württembergisch und kam zum Oberamt Welzheim.

1808
Vordersteinenberg kam zum Oberamt Gaildorf. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Heinlesmühle zeitweise Schultheissenamt für Vordersteinenberg.

1938
Vordersteinenberg wurde dem Kreis Schwäbisch Gmünd zugeordnet.

1956
Das ehemalige Schlösschen der Familie Kapff, eine im süddeutschen Raum weitverzweigte Familie, musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

1972
Zusammenschluss mit den Gemeinden Alfdorf und Pfahlbronn und Eingliederung in den Rems-Murr-Kreis.